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	<title>Baumaterial Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Baumaterial Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>An die Substanz gehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob neue, intelligente Materialien, Bewährtes wie Beton, Problematisches wie Mineralwolle oder die bestehende Bausubstanz: An allen Fronten wird geforscht und entwickelt, um Baustoffe zu sparen und zu optimieren. — MAIK NOVOTNY Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Aussichtsturm, das 36 Meter hohe schlanke Gerüst, das seit kurzem auf dem Gelände der Universität [&#8230;]</p>
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<p>Ob neue, intelligente Materialien, Bewährtes wie Beton, Problematisches wie Mineralwolle oder die bestehende Bausubstanz: An allen Fronten wird geforscht und entwickelt, um Baustoffe zu sparen und zu optimieren. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Aussichtsturm, das 36 Meter hohe schlanke Gerüst, das seit kurzem auf dem Gelände der Universität Stuttgart steht. Doch weit gefehlt: Das Demonstrationshochhaus D1244 des Sonderforschungsbereiches SFB1244 ist ein wahres Hightech-Wunder. Die Tragstruktur ist mit sogenannten Aktoren ausgestattet, die als hydraulische Sensoren auf Umwelteinflüsse reagieren. Ergänzt wird diese durch verschiedene Fassadenmodule, die hier ab 2022 sukzessive getestet werden. Ziel des SFB1244 ist, eine drastische Reduzierung des mit dem Bauen verbundenen Ressourcenverbrauchs und der dabei entstehenden Emissionen. Sprich: Durch die intelligente Reaktion auf die Umwelt kann der Materialaufwand reduziert werden. </p>



<p>„Unsere weltweite Spitzenposition im adaptiven Bauen wird mit diesem Forschungshochhaus weiter gefestigt. Noch nie war Architektur so wandelbar, so veränderlich mit der Zeit wie hier“, sagt der Initiator des SFB1244, Professor Werner Sobek. Auch klimaaktive Fassaden stehen auf dem hohen Prüfstand. So wird bald eine hydroaktive Fassade, die sogenannte „Hydro- Skin“ getestet, die zur Reduktion von urbanen Hitze- und Überflutungsrisiken beiträgt, indem sie das auf die Fassade treffende Regenwasser sammelt, speichert und zeitverzögert zur Verdunstungskühlung von Gebäude und Stadtraum abgibt.</p>



<h2>Kinetische Fassaden</h2>



<p>„Wir entwickeln zudem auch kinetische Fassaden, die sich horizontal und vertikal rotieren lassen, um das Licht zu steuern und die Hitze abzuleiten“, erklärt Kathrin Chwalek vom ILEK. „Neben den physikalischen Eigenschaften ist auch die ästhetische Wirkung ein Faktor.“ Auch beim Tragwerk kann Material eingespart werden, weil es dank der Aktoren nicht auf Maximallast berechnet werden muss. Langfristig, so Chwalek, können die Erkenntnisse auch in die Bauwirtschaft eingespeist werden. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA 27 Region Stuttgart wird das Demonstrationshochhaus D1244 während der Festivaljahre 2023, 2025 und 2027 der Öffentlichkeit präsentiert. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="454" height="326" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/An-die-Substanz-gehen-2.jpg" alt="" class="wp-image-39882" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/An-die-Substanz-gehen-2.jpg 454w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/An-die-Substanz-gehen-2-300x215.jpg 300w" sizes="(max-width: 454px) 100vw, 454px" /><figcaption>Foto: Porr: Mehr als Schutt: Betonrecycling bei der Porr</figcaption></figure>



<p>Auch in Österreich wird intensiv an der Optimierung von Baumaterialien geforscht, sowohl bei neuartigen als auch bei etablierten Techniken. Bei Mischek, seit langer Zeit ein Hort der Fachexpertise im Fertigteilbau, steht der Beton im Vordergrund. Denn auch im Fertigteilbau, so Markus Engerth, Unternehmensbereichsleiter Strabag Österreich und Geschäftsführer Mischek Systembau, steckt noch einiges an Innovationspotenzial. „Die industrielle Vorfertigung ist eine Lösung für die gegenwärtige und künftige umwelt- und energiepolitische Herausforderung, nämlich die fortschreitende Urbanisierung und damit der wachsende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in den Städten sowie die Energieknappheit und der Schutz unserer Umwelt. Durch industrielle Vorfertigung entstehen schon in der Bauphase systematisch weniger Lärm, Schmutz und Abfall.“</p>



<h2>Mehr Vorfertigung</h2>



<p>Deshalb arbeitet Mischek Systembau daran, den Vorfertigungsgrad weiter zu steigern. Besonders im Bereich der Stahlbetonfertigteile inklusive HKLSund Elektroinstallationen soll sich das Portfolio um weitere innovative Produkte erweitern. Zudem könne gegenüber dem Ortbeton die Betonmasse um rund drei Prozent reduziert werden. Neuartige Fertigteilprodukte zielen vor allem darauf ab, die Haustechnik klug zu integrieren. Mischek strong &amp; active wird als bauteilaktivierter Fertigteil auf die Baustelle geliefert, Mischek smart one ist eine Massivwand mit integrierter Rohinstallation für Elektro und Haustechnik, Mischek compact ein Fertigschacht für Installationen. </p>



<p>Mit dem Thema der Wiederverwertung beschäftigt man sich bei der Porr. Im Recycling Center Himberg (RCH) werden bereits Ziegel zu Ziegelsplitt und Beton zu Recyclingbeton verarbeitet, 2022 wurde eine Aufbereitungsanlage für Mineralwolleabfälle in Betrieb genommen – denn Mineralwolledeponien sind in Österreich ab 2026 verboten.</p>



<h2>Forschung zu Recycling</h2>



<p>„Wir haben immer das Ziel Kreislaufwirtschaft vor Augen“, erklärt Zeljko Vocinkic, Geschäftsführer der Porr Bau GmbH und Recyclingexperte der Porr. „Allerdings haben wir, wie auch bei anderen Baurestmassen wie etwa Styropor, das Problem, dass Mineralwolle kein sortenreines Abfallprodukt ist, sondern Verunreinigungen hat. Hier muss also eine Lösung gefunden werden.“ Auch in anderen Bereichen werden die Recyclingquoten ausgebaut. So ist die Porr an einem Forschungsprojekt zur Wiederverwertung von Styropor und einem Projekt zum Recycling von Gips – beides Bereiche, die in Österreich noch extrem unterrepräsentiert sind, wie Vocinkic erklärt. „Hier ist forschungstechnisch noch enorm Luft nach oben.“ </p>



<p>Neben all diesen Entwicklungen, die sich vor allem auf den Neubau fokussieren, darf der Wert des Bestandes nicht unberücksichtigt bleiben. Denn am wenigsten CO2 verbraucht man schließlich, wenn man auf Komplettabriss und Neubau verzichtet. Hier kommt die Baukultur ins Spiel. Hier wurde auf EU-Ebene die Expertengruppe „Stärkung (und Nutzung) der Resilienz des Kulturerbes für den Klimawandel“ eingerichtet, deren letztes Arbeitstreffen im April 2022 an der Universität für Weiterbildung Krems stattfand. Der Schlussbericht, an dem mehr als 50 Experten aus 25 Mitgliedsstaaten beteiligt waren, wird Ende des Jahres fertiggestellt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="451" height="323" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/An-die-Substanz-gehen-3.jpg" alt="" class="wp-image-39883" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/An-die-Substanz-gehen-3.jpg 451w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/An-die-Substanz-gehen-3-300x215.jpg 300w" sizes="(max-width: 451px) 100vw, 451px" /><figcaption>Foto: Mischek</figcaption></figure>



<p>Die Universität für Weiterbildung Krems forscht mit dem Projekt „monumentum ad usum“ in diesem Bereich. Dabei wird untersucht, wie denkmalgeschützte Bauten für Wohnnutzung adaptierbar sind – anhand von neun Bauten an sechs Standorten in Niederösterreich&#8230;</p>



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		<title>Ein Leben lang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Baustoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studien zur Lebenszyklusbetrachtung von Baustoffen gibt es viele. Die Ergebnisse sind unterschiedlich, teilweise sogar widersprüchlich. Wie eine Wohnanlage, bei der jede Systementscheidung auf Basis von Lebenszyklusberechnungen getroffen wurde, aussehen kann, zeigt ein gemeinnütziges Projekt in Niederösterreich. — BERND AFFENZELLER Die Diskussion, welcher Baustoff der beste ist und die optimalsten Eigenschaften in sich vereint, ist wohl [&#8230;]</p>
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<p>Studien zur Lebenszyklusbetrachtung von Baustoffen gibt es viele. Die Ergebnisse sind unterschiedlich, teilweise sogar widersprüchlich. Wie eine Wohnanlage, bei der jede Systementscheidung auf Basis von Lebenszyklusberechnungen getroffen wurde, aussehen kann, zeigt ein gemeinnütziges Projekt in Niederösterreich. <br>— BERND AFFENZELLER</p>



<p>Die Diskussion, welcher Baustoff der beste ist und die optimalsten Eigenschaften in sich vereint, ist wohl so alt wie das Bauwesen selbst. Während der Fokus lange Zeit vor allem auf den Errichtungskosten lag, sind die Anforderungen und Erwartungen an Baustoffe in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Die Baustoffe und die damit geschaffenen Bauwerke müssen nicht mehr nur günstig in der Errichtung sein, sondern über den gesamten Lebenszyklus nachhaltig und effizient. Dass dabei nicht „der eine Baustoff“ die Nase vorne hat, zeigt eine Studie der Austrian Cooperative Research (ACR) aus dem Jahr 2014. </p>



<p>Damals haben fünf Forschungsinstitute ein fiktives Einfamilienhaus in mehrere Varianten untersucht, und zwar als Niedrigenergiehaus, Sonnenhaus, Passivhaus und Plusenergiehaus. Aus der Kombination mit verschiedenen Baustoffen wie Beton, Holz, Ziegel oder Holzfaserbeton und unterschiedlichen Haustechnikvarianten wie Wärmepumpe, Solarthermie, Fotovoltaik oder Pelletheizung entstanden 45 Gebäudevarianten. Für diese Varianten wurden die Umweltauswirkungen über 100 Jahre und die Lebenszykluskosten über 50 Jahre berechnet. </p>



<p>Die zentrale Erkenntnis: Es gibt nicht das eine, beste Haus, nicht das eine, beste Gebäudekonzept und nicht den einen, besten Baustoff. Jede Variante, jeder Baustoff hat seine spezifischen Vor- und Nachteile, die sich über den gesamten Lebenszyklus betrachtet wieder annähern. Wirklich zielführend ist laut Studie immer nur die Betrachtung und Beurteilung der Gesamtsituation. Dazu zählen Standort, Klima, Sonneneinstrahlung und Verschattung genauso wie die Sonnenstunden im Winter, die Verfügbarkeit erneuerbarer Energieträger und natürlich das Wohnverhalten der Hausbewohner. Die Wahl des Baustoffes hat hingegen sowohl bei den Öko-Indikatoren als auch den Kosten keinen signifikanten Einfluss auf das Gesamtergebnis.</p>



<h2>Frage des Preises</h2>



<p>Zu etwas anderen Ergebnissen kommt das österreichische Institut für Bauen und Ökologie IBO, das auch an der ACR-Studie mitgearbeitet hat, in einer Studie im Auftrag des oberösterreichischen Landesrates für Klima, Umwelt, Konsumentinnen und Zusammenleben, Stefan Kaineder, von 2021. Dafür wurde eine vergleichende Ökobilanz eines Einfamilienhauses in den Bauweisen Holzriegel, Massivholz, Stahlbeton und Ziegel erstellt. </p>



<p>Diese vier Gebäudevarianten wurden einer Lebenszyklusanalyse und einer Lebenszykluskostenanalyse unterzogen. Demnach würden die Holzvarianten gegenüber Stahlbeton und Ziegel zwischen 40 und 45 Prozent weniger CO2-Emissionen verursachen, die Kosten aber um bis zu 20 Prozent höher sein. Diese Zahlen dürften sich angesichts der aktuellen Preisentwicklungen noch einmal deutlich verändert haben. Während das IBO daraus eine Empfehlung für den verstärkten Einsatz von Holz ableitet, bremst eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF eine aufkeimende Euphorie der Holzlobby schnell ein.</p>



<p>Demnach sei Holz zwar äußerst vielseitig, aber nicht in ausreichendem Maß verfügbar. „Die Wälder der Welt können nicht ausreichend nachhaltig gewonnenes Holz zur Verfügung stellen. Der Verbrauch ist global und insbesondere in Industrienationen bereits heute zu hoch“, so die Studie. Obwohl Länder wie Deutschland oder Österreich über große Waldressourcen verfügen, wird schon jetzt Holz importiert, um die Nachfrage zu decken.</p>



<h2>Beispiel aus der Praxis</h2>



<p>Wie eine lebenszyklusoptimierte Wohnanlage in der Praxis aussehen kann, zeigt die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft „Arthur Krupp“ mit der Konzeptstudie „Viertel hoch Zwei“ in Theresienfeld. Das geförderte Wohnbauvorhaben umfasst 28 Wohneinheiten in vier Baukörpern. Zwei dieser Baukörper wurden in der neu entwickelten Typologie „Viertel hoch Zwei“ errichtet. Dabei wurden alle Systementscheidungen auf Basis von Lebenszyklusberechnungen in mehr als 20.000 Varianten getroffen. E</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="460" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ein-Leben-lang-2-1024x460.jpg" alt="" class="wp-image-39877" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ein-Leben-lang-2-1024x460.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ein-Leben-lang-2-300x135.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ein-Leben-lang-2-1001x450.jpg 1001w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ein-Leben-lang-2-768x345.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ein-Leben-lang-2.jpg 1117w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mit der Konzeptstudie „Viertel hoch Zwei“ hat die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft „Arthur Krupp“ gezeigt, wie eine lebenszyklusoptimierte Wohnanlage in der Praxis aussehen kann</figcaption></figure>



<p>inzige Vorgabe war, dass ausschließlich Produkte mit anspruchsvollen ökologischen Mindestanforderungen, z. B. mineralischer Innenanstrich, in den Auswahlprozess einbezogen wurden. „Ergebnis ist, dass die Bauteilaktivierung für Heizung und Kühlung unter Verzicht auf ein Backup-System, die Dimensionierung der PV-Anlage, die Luft-Wasser-Wärmepumpen, die Mikro-Wärmepumpen für die Warmwasseraufbereitung und die Holz- Alu-Dreischeibenfenster auf Basis von Lebenszykluskosten entschieden wurden“, heißt es im Endbericht aus dem Frühjahr 2022. Die Hülle hat Passivhausqualität.</p>



<p>Als Wandbildner kam Ytong zum Einsatz, dazu ein EPSWärmedämmverbundsystem. Auf den Einbau einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung wurde unter Berücksichtigung der Lebenszykluskosten verzichtet. Im ersten Jahr nach Bezug wurden Kalibrierungsarbeiten der innovativen Haustechnik durchgeführt. „Nach der ersten Heiz- und Kühlperiode wurde das Projekt in technischer und sozialer Hinsicht evaluiert – mit durchgängig positiven Ergebnissen“, so der Endbericht&#8230;</p>



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		<title>Bauen mit dem Salz der Erde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:23:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Biennale-Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate zeigte 2021, wie man aus vermeintlich wertlosen Industrieresten neue Räume bauen kann. — MAIK NOVOTNY Braun und krustig liegen sie wie Spielzeuge aufgetürmt: 3.000 Module, aufgetürmt zu einem fast drei Meter hohen Kreis. Ein rundes Heiligtum des Recyclings für die Besucher der Architekturbiennale Venedig 2021. Der Pavillon der Vereinigten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Biennale-Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate zeigte 2021, wie man aus vermeintlich wertlosen Industrieresten neue Räume bauen kann. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Braun und krustig liegen sie wie Spielzeuge aufgetürmt: 3.000 Module, aufgetürmt zu einem fast drei Meter hohen Kreis. Ein rundes Heiligtum des Recyclings für die Besucher der Architekturbiennale Venedig 2021. Der Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate widmete sich einer besonderen Art der Baustoffgewinnung: Der Magnesiumoxid-Zement wurde gewonnen aus den brackigen Resten der Salzgewinnung am Persischen Golf. </p>



<p>Die Kuratoren und Architekten Wael Al Awar and Kenichi Teramoto zeigten in Kooperation mit mehreren Universitäten, wie man an einem der verschwenderischsten Orte der Welt ein neues Bewusstsein für zirkuläres Bauen schaffen kann. „In unserer gemeinsamen Forschung nach einer Alternative für Portlandzement haben wir nach lokalen Ressourcen gesucht.“ Der harte, beständige Zement aus den Sabkhas, den natürlichen Entsalzungsanlagen, lässt sich in vielfältige Formen pressen. Damals gab es den Goldenen Löwen bei der Biennale, und der Impuls, vor Ort nach klimaschonenden Ressourcen zu suchen, ist heute dringender denn je.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Bauen-mit-dem-Salz-der-Erde.pdf">zum Thema als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Bauen-mit-dem-Salz-der-Erde.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Welcher Baustoff ist der beste?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:07:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Pfeiler Es darf nur einen Maßstab für die Baustoffentscheidung geben, nämlich, ob die Anforderungen an die Nachhaltigkeit erfüllt sind. Gleich eines vorweg: Den besten Baustoff gibt es nicht – der beste Baustoff ist jeweils der, der klug, seine Stärken ausnützend und alle nachhaltigen Parameter berücksichtigend eingesetzt wird. Seit 2013 untersuchen Massivbaubranche und Forschung die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2>Andreas Pfeiler</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es darf nur einen Maßstab für die Baustoffentscheidung geben, nämlich, ob die Anforderungen an die Nachhaltigkeit erfüllt sind.</p></blockquote>



<p>Gleich eines vorweg: Den besten Baustoff gibt es nicht – der beste Baustoff ist jeweils der, der klug, seine Stärken ausnützend und alle nachhaltigen Parameter berücksichtigend eingesetzt wird. Seit 2013 untersuchen Massivbaubranche und Forschung die Bedingungen für ein zukunftssicheres Bauen. Dabei geht es um nachhaltige Bauprodukte und Bauweisen, die sicherstellen sollen, dass neue Gebäude nicht Hypothek, sondern Asset für die nächsten Jahrzehnte sind. </p>



<p>Die Ergebnisse von 2019 bis 2021 zeigen, dass der Weg zur Nachhaltigkeit über die rasche Umsetzbarkeit von Innovationen führt. Ein aktuelles Praxisbeispiel ist der Wohnpark Wolfsbrunn mit 14 Reihenhäusern und einem mehrgeschoßigen Gebäude mit 22 Wohnungen im niederösterreichischen Sommerein. Die Speichermasse massiver Baustoffe wird optimal genutzt. Die Forschungsergebnisse zeigen die Notwendigkeit, bei der Errichtung und Sanierung von Gebäuden und Wohneinheiten die günstigen Eigenschaften von Baustoffen technologieneutral einzusetzen. </p>



<p>Einseitige Förderungspolitik muss aufhören – es darf nur einen Maßstab für die Baustoffentscheidung geben, nämlich ob die Anforderungen an die Nachhaltigkeit erfüllt sind. Fördervorgaben müssen ohne Fokus auf bestimmte Produkte erfolgen. Zudem müssen die Nachhaltigkeitskriterien bundesweit vereinheitlicht werden, die Themen Langlebigkeit, Ressourceneffizienz und Kreislauffähigkeit von Baustoffen müssen in die Vorgaben der Wohnbauförderung einbezogen werden. Wichtig wäre allerdings ebenso eine Aufwertung der heimischen Baustoffe durch eine Herkunftskennzeichnung. </p>



<p>Energieeffiziente Gebäude leisten einen wesentlichen Beitrag, um Maßnahmen gegen den Klimawandel umzusetzen. Bauen – von der Planung bis zum Rezyklieren von Baumaterial – muss als Gesamtlösung zu den dringend nötigen Veränderungen beitragen. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu zentralen Fragen der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, der Ressourcenschonung und der Kreislaufführung in der Bauwirtschaft muss forciert werden – unabhängig von der Baustoffwahl.</p>



<p><strong>Dr. Andreas Pfeiler </strong>hat Bauingenieurwesen an der TU Wien studiert und ist Geschäftsführer Fachverband Steine-Keramik</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="224" height="303" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Welcher-Baustoff-ist-der-beste-2.jpg" alt="" class="wp-image-39848" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Welcher-Baustoff-ist-der-beste-2.jpg 224w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Welcher-Baustoff-ist-der-beste-2-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /><figcaption>Foto: OFI / Michael Pyerin</figcaption></figure>



<h2>Michael Balak</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Welcher Baustoff der beste ist, muss für das jeweilige Projekt entschieden werden. Um die Bauwirtschaft langfristig nachhaltiger zu gestalten, sind individuelle Lösungen gefragt.</p></blockquote>



<p>Wie in allen anderen Industriezweigen, ist man sich auch im Baubereich einig, dass der Aspekt Nachhaltigkeit verstärkt Einzug halten soll in die Projektentwicklung. Gefragt sind daher aktuell vor allem Baustoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden, als gut recyclebar gelten und bei denen idealerweise nur geringe Umweltbelastungen bei der Herstellung entstehen. Ob dann im Einzelfall tatsächlich Holz, Hanf, Kunststoff oder eine Kombination unterschiedlicher Materialien eingesetzt wird, kann nicht pauschal entschieden werden. Denn so verschieden wie die Baustoffe sind, sind auch die konkreten Anforderungen von Bauvorhaben. Als Prüfstelle für Baustoffe und -produkte kennen wir am OFI die Eigenschaften unterschiedlicher Werkstoffe, die jeweiligen Vorteile, aber auch die Grenzen. </p>



<p>Um nachhaltige, energieeffiziente und ressourcenschonende Projekte umzusetzen, ist daher eine materialgerechte Planung unerlässlich. Dazu gehört auch, Bauprodukte nicht einzeln zu bewerten, sondern im Gebäudekontext zu betrachten. Macht man das klug, vertraut auf die Erfahrungen der Werkstoffanalyse und setzt Materialien den Vorgaben entsprechend ein, können Gebäude auch über Jahrhunderte hinweg genutzt werden. Damit das funktioniert, sind freilich Wartungsarbeiten und Sanierungsmaßnahmen unabdingbar. Wenn es darum geht, ressourcenschonend zu gestalten, darf die Pflege von Bestandsbauten nicht vernachlässigt werden. </p>



<p>Sich besser um die Baustoffe zu kümmern, die bereits im Einsatz sind – auch das kann eine nachhaltige, ressourcenschonende Bauwirtschaft leisten. Denn der beste Baustoff ist der, der möglichst lange seinen Zweck erfüllt. Im Idealfall kann er, wenn er ausgedient hat, wiederverwertet werden und findet einen neuen Einsatzort. Damit das in Zukunft noch besser gelingt, forscht das OFI an innovativen Lösungen, aktuell z . B. im Projekt „Bau-Cycle“ gemeinsam mit anderen Instituten der ACR (Austrian Cooperative Research) an nachhaltigen Baustoff-Kreisläufen.</p>



<p><strong>Baurat h.c. Dr. Michael Balak</strong> ist Experte für Bauwerkserneuerung und Geschäftsführer des unabhängigen Prüf- und Forschungsinstituts OFI, das sich u. a. mit dem nachhaltigen Einsatz von Werkstoffen auseinandersetzt.</p>
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		<title>Re-Use im Freiraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Recycling-Materialien kommen in der Landschaftsarchitektur bislang nur selten zum Einsatz. Doch das Interesse wächst und damit auch die Experimentierfreude der Planungsbüros. Diese beschäftigen sich mit neuen Materialien, möglichen Einsatzgebieten und vor allem mit flexibleren Entwurfs- und Planungsprozessen für effiziente Re-Use-Konzepte.— STEPHANIE DRLIK Der Anspruch, materialwirtschaftlich nachhaltig zu handeln, ist nun auch bei Quartiersentwicklungen angekommen. Rückbau- [&#8230;]</p>
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<p>Recycling-Materialien kommen in der Landschaftsarchitektur bislang nur selten zum Einsatz. Doch das Interesse wächst und damit auch die Experimentierfreude der Planungsbüros. Diese beschäftigen sich mit neuen Materialien, möglichen Einsatzgebieten und vor allem mit flexibleren Entwurfs- und Planungsprozessen für effiziente Re-Use-Konzepte.<br>— STEPHANIE DRLIK</p>



<p>Der Anspruch, materialwirtschaftlich nachhaltig zu handeln, ist nun auch bei Quartiersentwicklungen angekommen. Rückbau- oder Aushubmaterialien werden vor Ort für die Herstellung von Infrastruktur, Gebäuden oder die Geländemodellierung eingesetzt. In der landschaftsarchitektonischen Objektplanung ist man mit Re-Use-Konzepten noch nicht so vertraut. Es fehlen nach wie vor Erfahrungswerte bezüglich Halt- und Belastbarkeit der Recycling- Stoffe. Aber auch hinsichtlich sinnvoll adaptierter Planungsabläufe oder der Ausführung auf der Baustelle ist noch vieles unklar.</p>



<p>Planer sind mit neuen Leistungsbildern konfrontiert, Ausführer müssen gebrauchte Werkstoff auf ihre Einsatzfähigkeit prüfen, und Auftraggeber müssen bereit sein, auf gewohnte Gewährleistungen und Garantien zu verzichten und womöglich früher als gewohnt für Renovierungsarbeiten aufzukommen. Betriebswirtschaftlich rechnen sich Re-Use-Konzepte kaum, dennoch sind sie für Unternehmen und Stadtkommunen in Bezug auf deren gesellschaftliche Verantwortung eine gute Investition. Und weil das allgemeine Interesse wächst, wagen sich immer mehr Planungsbüros über das heikle Recyclingthema, wobei der Einsatz so unterschiedlich ist, wie die Re-Use-Projekte selbst.</p>



<p>Das österreichische Büro DnD Landschaftsplanung hat erstmals in der Wiener Seestadt Aspern bei den Tätigkeiten am Hermine-Dasovsky-Platz auf Recycling gesetzt und Confalt, Beton und Asphalt mit gebrauchtem Wiener Kleinsteinpflaster kombiniert. „Mit den alten Pflastersteinen der Straßenbauabteilung zu arbeiten, war sicher nachhaltig. In der Seestadt ging es uns aber vor allem darum, ein Stück Wiener Identität in einen gänzlich neuen Stadtteil ohne historische Bausubstanz zu bringen“, erzählt die Co-Inhaberin von DnD, Sabine Dessovic. Ebenfalls mit Pflasterstein- Recycling arbeiten die Landschaftsarchitekten von DnD derzeit bei der Neugestaltung des Wiener Pratersterns, dort allerdings, um vorhandenes, intaktes Material nicht zu verschwenden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="606" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-1024x606.jpg" alt="" class="wp-image-39826" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-1024x606.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-300x178.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-761x450.jpg 761w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-768x454.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2.jpg 1134w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Foto: Bryum<br>Die Vielfalt der Baustoffe wirken belebend</figcaption></figure>



<p>„Der Bestand war erst wenige Jahre alt und noch in bestem Zustand“, so Dessovic, die aber gleich ergänzt, dass Recycling in der Landschaftsarchitektur keine Kostenersparnis bringt. „Der Aufwand verlagert sich lediglich von den Produktkosten hin zu einem höheren Planungs- und Logistikaufwand.“ Diese Erfahrung bestätigt auch Daniel Baur, Geschäftsführer des Schweizer Landschaftsarchitekturbüros Bryum. </p>



<p>Bei der Neugestaltung des Betriebsgeländes eines Energieherstellers in Münchenstein in der Schweiz hat sein Planungsbüro auf Natur- und Betonpflastersteine aus regionalen Abrissbaustellen gesetzt sowie auf Pre-Consumer-Waste, also neuwertige Restposten oder Fehlproduktionen, die nicht mehr verkaufbar sind und somit entsorgt worden wären. „In diesem Projekt war bis zum Baubeginn nicht klar, welche Materialien in welcher Menge zur Verfügung stehen werden“, erzählt Baur. Und genau diese fehlende Planbarkeit ist, neben dem hohen logistischen Aufwand hinsichtlich Beschaffung und Lagerung, der wohl größte Hemmschuh.</p>



<h2>Material-Experimente</h2>



<p>Klar ist, dass nicht jedes Recyclingmaterial überall einsetzbar ist. „Natursteine eignen sich generell gut, wiederverwerteter Beton nur sehr bedingt“, berichtet Sabine Dessovic von ihren Erfahrungen. „In Hamburg arbeiten wir derzeit bei einem Stadtentwicklungsprojekt mit geschredderten Rückbaumaterialien aus Beton und Asphalt. Es handelt sich um einen Straßenzwischenbereich, wo die Tragfähigkeit nicht so hoch sein muss und die eingeschränkte Lebensdauer kein Problem darstellt.“ Derzeit wird viel mit Materialien experimentiert, aber auch hinsichtlich der Entwurfs- und Planungsabläufe braucht es neue, angepasste Werkzeuge. Vielversprechende Möglichkeiten eröffnet das sogenannte parametrische Entwerfen. </p>



<p>Es beruht auf einem System, das nicht das finale Entwurfsobjekt, sondern den Entwurfsprozess in den Fokus rückt. Dabei werden konstante und veränderliche Entwurfselemente als digitale Parameter festgelegt, die untereinander korrespondieren. Wird ein Parameter verändert, so reagieren die anderen. Diese assoziativen Verknüpfungen und die Abbildung der Abhängigkeiten wird handlungsleitend und führt im Rahmen der festgelegten Systemregeln zu Entwurfslösungen&#8230;</p>



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		<title>Materialpreise, Zinswende und Inflation hinterlassen Spuren &#8211; Umbruch in der Immobilienbranche &#8211; Kommentar von Theodor J. Tantzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 19:14:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik AG122]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist keine Frage: Unsere Wirtschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen. Das Klima in unserer Gesellschaft hat sich angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, angesichts rapide steigender Rohstoff- und Energiepreise sowie einer hohen Inflationsrate spürbar eingetrübt. Viele Bürger stellen sich auf Verzicht ein. Pessimismus macht sich breit. Zuversicht bewiesen aber über viele Jahre mutige Investoren [&#8230;]</p>
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<p>Es ist keine Frage: Unsere Wirtschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen. Das Klima in unserer Gesellschaft hat sich angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, angesichts rapide steigender Rohstoff- und Energiepreise sowie einer hohen Inflationsrate spürbar eingetrübt. Viele Bürger stellen sich auf Verzicht ein. Pessimismus macht sich breit.</p>



<p>Zuversicht bewiesen aber über viele Jahre mutige Investoren und Hauseigentümer in spe, die lange Zeit mit ihren Projekten unsere Bauwirtschaft zum Treiber unserer gesamten Konjunktur gemacht haben. Vor der Zinswende war die Realisierung des beliebten Lebenstraums Eigenheim vergleichsweise günstig, nun ist das deutlich schwieriger geworden.</p>



<h2>Immobilienbesitzer haben eine wirklich krisenfeste Geldanlage</h2>



<p>Eigenheime sind unverändert begehrt. Selbst in der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krise hat die ungestillte Nachfrage nach Immobilien deren Preise weiter beflügelt. Im ersten Quartal stiegen die Preise um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während Börsianer hohe Verluste verzeichnen mussten, halten Immobilienbesitzer eine wirklich krisenfeste Geldanlage.</p>



<h2>Skeptiker haben Hochkonjunktur</h2>



<p>Düstere Prophezeiungen bekommen derzeit wieder enormen Aufwind. Auch, wenn tagtäglich wieder Experten prophezeien, dass eine Immobilienblase in Kürze platzt, ist dank der anhaltend ungestillten Nachfrage nach Immobilien nicht wirklich mit Einbrüchen bei den Preisen zu rechnen. Denn es besteht weiterhin ein beachtlicher Mangel an Wohnraum. Nicht nur die Knappheit des Wohnraums treibt die Preise weiter an. Auch die Inflation wirkt wie ein Turbolader. Einzig die Dynamik bei den Preissteigerungen könnten sich künftig ein wenig abschwächen.</p>



<h2>400.000 neue Wohnungen in 2022 – ein utopisches Mantra aus Berlin</h2>



<p>Fakt ist: Deutschland fehlen massiv neue Wohngebäude. 400.000 neue Wohnungen hält die bis dato noch wenig bekannte Bauministerin Klara Geywitz (SPD) unverändert für realisierbar. „Wir müssen es schaffen, dieses Ziel zu erreichen. Die Wohnungen werden gebraucht, von Familien aus Deutschland und auch von über 800.000 Flüchtlingen aus der Ukraine“, beschwor sie Ende Juni ihr Berliner Bekenntnis wie ein Mantra. </p>



<p>Im Jahr 2021 wurden jedoch nur 293.000 Wohnungen fertiggestellt, was seinerzeit schon ein Minus von gut vier Prozent gegenüber dem Jahr 2020 darstellt. Wie soll das hehre Ziel der Bundesregierung noch gelingen?</p>



<h2>Was kann die Bauwirtschaft aktuell leisten?</h2>



<p>Stahl, Dämmstoffe, Ziegelsteine, der Materialmangel ist auf deutschen Baustellen so groß wie noch nie. Die stets favorisierte Globalisierung, die unentwegte Suche nach den günstigsten Preisen führte unsere Branche in Abhängigkeiten. Just-in-time-Lieferungen statt gelagerter Wirtschaft senkten zwar im Handel die Kosten, erzeugten aber eine noch stärkere Abhängigkeit. </p>



<p>Corona- und kriegsbedingte Engpässe in weltweiten Lieferketten bei Baustoffen, die rasant steigenden Rohstoff- und Energiepreise, eine nur schwach wachsende Wirtschaft und ein immenser Fachkräftemangel bremsen leider unverändert hierzulande unsere Baubranche. Es werden im laufenden Jahr 2022 deshalb weniger Bauprojekte auf dem Wohnungsmarkt fertiggestellt als geplant.</p>



<h2>Was können Bürger sich noch leisten?</h2>



<p>Hinzu kommt, dass die Inflation eine uns lange Zeit unbekannte Rekordhöhe erreicht hat. Auch das Bauen wird immer teurer. Neubauten haben sich wegen der Preisexplosion beim Baumaterial im Mai binnen Jahresfrist um über 17 Prozent verteuert, im Februar waren es über 14 Prozent. Viele Bürgern haben deshalb ihren langgehegten Wunsch nach einer eigenen Immobilie vorerst begraben. Die Investitionsbereitschaft in der Baubranche wird durch allgemeine Teuerungen schlicht zusätzlich gedämpft&#8230;</p>



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		<title>Drei Gründe, warum Baustoffhersteller jetzt ihre Produkte digital aufbereiten sollten</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/drei-gruende-warum-baustoffhersteller-jetzt-ihre-produkte-digital-aufbereiten-sollten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-gruende-warum-baustoffhersteller-jetzt-ihre-produkte-digital-aufbereiten-sollten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 14:40:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[BIM]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG24]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Building Information Modeling (BIM) kann spätestens seit der Kostenexplosion von Baumaterialien zum Enabler für die Bauindustrie werden. Denn: Zu keiner Zeit war es wichtiger, eine Übersicht über den Markt und seine aktuellen Möglichkeiten zu haben als heute. Voraussetzung: Digitalisierung. Mit zunehmendem Digitalisierungsgrad steigen für die Bauindustrie die Chancen, ihre Lösungen in den Plänen der Architekten [&#8230;]</p>
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<p>Building Information Modeling (BIM) kann spätestens seit der Kostenexplosion von Baumaterialien zum Enabler für die Bauindustrie werden. Denn: Zu keiner Zeit war es wichtiger, eine Übersicht über den Markt und seine aktuellen Möglichkeiten zu haben als heute. Voraussetzung: Digitalisierung.</p>



<p>Mit zunehmendem Digitalisierungsgrad steigen für die Bauindustrie die Chancen, ihre Lösungen in den Plänen der Architekten zu verankern und dadurch öfter als Leitprodukt ausgeschrieben zu werden. Zudem lassen sich Informationen über Verfügbarkeiten und Lieferzeiten einfacher ergänzen. Noch allerdings hinkt der Digitalisierungsgrad der Bauindustrie dem BIM-Experten Matthias Uhl zufolge in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße anderen Branchen hinterher. </p>



<p>„BIM stellt eine der größten Chancen der letzten Jahrzehnte dar. Vom Entwurf bis hin zum Betrieb des Bauwerks lassen sich Prozesse und Schritte effizienter, günstiger und transparenter abbilden. Doch dafür müssen Baustoffhersteller ihre Daten jetzt digital aufbereiten und bereitstellen”, konstatiert Uhl, der mit BIM &amp; More Orchestra eine BIM-Lösung für Hersteller entwickelt hat. Er nennt drei Gründe, warum Hersteller jetzt ihr Produktportfolio digital aufbereiten und Planern und Architekten BIM-Daten liefern müssen.</p>



<h2>Erstens: Bau- und Immobilienbranche sind bereits digital</h2>



<p>Der Digitalisierungsgrad der großen Bau- und Immobilienunternehmen in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren eine signifikante Größe erreicht. Die großen Player der Branche wie Drees &amp; Sommer, Goldbeck oder ZECH machen zusammen einen großen Anteil des gesamten Planungsvolumens aus. Sie haben sich mittlerweile schon so weit digitalisiert, dass sie zunehmend auf digitale Produkte angewiesen sind. </p>



<p>„Sie greifen aus einer Notwendigkeit heraus auf die Produkte zurück, die in den führenden Planungsprogrammen in den entsprechenden Detailtiefen zur Verfügung stehen”, erklärt Uhl. Baustoffherstellern muss bewusstwerden, dass sie im digitalen Kosmos nur existieren, wenn sie digital sichtbar sind. Gerade angesichts der Liefer- und Materialengpässe ist die digitale Sichtbarkeit wichtiger denn je für Planer, um über technische Spezifikationen hinaus Preise und Verfügbarkeiten zu prüfen.</p>



<h2>Zweitens: Alle Zukunftstrends haben eine digitale Komponente</h2>



<p>Bauweisen und Trends entwickeln sich zunehmend aus der Digitalisierung heraus. Uhl: „Ob Modulbau, Nachhaltigkeit oder das Thema Vorfertigung: Alle relevanten Ideen haben eine digitale Komponente. Ohne Digitalisierung in Planung und Umsetzung geht es gar nicht.” Auch dies spreche dafür, dass Hersteller ihre Daten jetzt digital liefern müssen, wenn sie an den Megatrends teilhaben oder sie gestalten wollen. Mit der Menge an Daten erhöhen sich für Planer und Büros die Kombinationsmöglichkeiten, mit denen sich nicht nur neue bauliche Lösungen finden lassen. Zudem werden Alternativen sichtbar bei anderweitigen Nichtverfügbarkeiten&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/06/Baustoff-Digitalisierung-BIM.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/06/Baustoff-Digitalisierung-BIM.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Bauschaum zerstört PPSU-Fittings</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 11:49:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG11]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bedingungen auf Baustellen sind oft rau und mit denen im Labor nicht vergleichbar. Manche Installationssysteme zeigen ihre Schwächen erst in der harten Praxis. Erkennt ein Hersteller Fehlanwendungen, steuert er in aller Regel mit Anwendungshinweisen gegen, die er z.B. in seinen Technischen Informationen darlegt. Diese Hinweise in ihrer Vielfalt und ihren Wechselwirkungen zu berücksichtigen, ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bedingungen auf Baustellen sind oft rau und mit denen im Labor nicht vergleichbar. Manche Installationssysteme zeigen ihre Schwächen erst in der harten Praxis. Erkennt ein Hersteller Fehlanwendungen, steuert er in aller Regel mit Anwendungshinweisen gegen, die er z.B. in seinen Technischen Informationen darlegt.</p>



<p>Diese Hinweise in ihrer Vielfalt und ihren Wechselwirkungen zu berücksichtigen, ist für alle am Bau beteiligten Handwerker eine durchaus komplexe Aufgabe.</p>



<p>Im hier beschriebenen Fall kam es vier Jahre nach dem Bau eines Einfamilienhauses zu einem erheblichen Durchfeuchtungsschaden, weil im ersten Obergeschoss ein T-Stück in einer Heizungsleitung brach. Es bestand aus dem Kunststoff PPSU und wurde im Labor des IFS näher untersucht: Der 16mm-Abgang war im Fittinggrundkörper vollständig abgebrochen. Auffällig war eine Verunreinigung der Oberfläche mit Resten von Bauschaum. In den Kontaktbereichen war das Kunststoffmaterial durch den Bauschaum angelöst. Unter dem Mikroskop zeigte sich, dass der Riss von diesen äußeren Bereichen nach innen verlaufen war und sich im Material in verschiedene Richtungen ausgebreitet hatte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-bauschaum-1.jpg" alt="" class="wp-image-39008" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-bauschaum-1.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-bauschaum-1-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-bauschaum-1-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-bauschaum-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Detailansicht zweier Datumsuhren auf der Fittingoberfläche. Auf dem kleinen Bild ohne, auf dem großen mit Veränderung durch Bauschaum Foto: www.ifs-ev.org.</figcaption></figure>



<p>Der Fittinghersteller warnt in seinen Technischen Informationen vor Kontakt mit zahlreichen auf Baustellen üblichen Materialien, wie z.B. Mauerwerk, Zement, Gips, Schmutz und Bohrstaub. Aber auch vor Dichtund Reinigungsmitteln, Farben und zahlreichen weiteren Stoffen müssen die Bauteile geschützt werden. Selbst Montageschäume, Dämmungen sowie Schutz- und Klebebänder sollten vom jeweiligen Hersteller für die Werkstoffe PPSU und PVDF freigegeben sein. Sogar eine Prüfung der Materialverträglichkeit für den jeweiligen Anwendungsfall wird vorgegeben&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Bauschaum-fehlanwendung-wasserschaden-ifs.pdf">zur Forum Leitungswasser Ausgabe 11 als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Bauschaum-fehlanwendung-wasserschaden-ifs.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Stärkster Preisanstieg bei einzelnen Baumaterialien seit Beginn der Erhebung – Wo können wir Abhängigkeiten reduzieren?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 15:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Baukosten]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG76]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2022 um 30,9 Prozent höher als im März 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Erste Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine Die aktuellen Daten spiegeln bereits erste Auswirkungen des Kriegs in der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2022 um 30,9 Prozent höher als im März 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949.</p>



<h2>Erste Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine</h2>



<p>Die aktuellen Daten spiegeln bereits erste Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine wider. Hauptverantwortlich für den Anstieg der gewerblichen Erzeugerpreise im Vorjahresvergleich ist weiterhin die Preisentwicklung bei Energie: Die Preise waren im März 2022 im Durchschnitt 83,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Allein gegenüber Februar 2022 stiegen diese Preise um 10,4 Prozent. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei Energie hatte Erdgas in der Verteilung mit einem Plus gegenüber März 2021 von 144,8 Prozent.</p>



<p>Neben dem starken Preisanstieg bei Erdgas legte auch der Erzeugerpreis für Dieselkraftstoff im März deutlich zu: binnen Monatsfrist um 31,2 Prozent. Er liegt damit um 65,8 Prozent über dem Niveau von März 2021.</p>



<p>Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie: „Der Preisanstieg bei Diesel trifft die Bauunternehmen besonders stark, immerhin entfällt im Baugewerbe knapp die Hälfte der benötigten Energie auf Dieselkraftstoff. Aber auch der Preis für Betonstahl ist im März noch einmal deutlich angezogen. Er lag um 19,3 Prozent über dem Vormonat und mittlerweile um 60,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ein Ende des Preisanstieges ist vorerst nicht absehbar. Laut unserer zweiten Schnellumfrage meldeten Anfang April 78 Prozent der Umfrageteilnehmer Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Dieselkraftstoff und 76 Prozent bei Stahl.“</p>



<p>Der Verbandschef stellt klar: „Die Krise legt die engen Lieferketten und Abhängigkeiten brutal und schonungslos offen. Wir müssen uns künftig aufgrund der sich verändernden Landschaft Gedanken darüber machen, welche Rohstoffstrategie wir sowohl in Deutschland als auch in Europa verfolgen wollen. Die Frage ist: Wo können wir Abhängigkeiten reduzieren, die heute bestehen und uns jetzt in diese Lage gebracht haben. Dazu gehört etwa das Thema, wie wir Baustoffkreisläufe anders reaktivieren können, zum Beispiel über Recycling.“ &#8230;</p>



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<p></p>
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		<title>Ziegel – ein nachhaltig überzeugender Baustoff – Neue Broschüre „Mit Ziegeln das Klima schützen“ zum Download</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 19:53:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Dachziegel]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[technik AG107]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Diskussion zum Klimaschutz schärft auch den Blick für die Nachhaltigkeit von Baustoffen. Zu Recht, denn für private und öffentliche Bauherren rückt neben anderen Aspekten zunehmend die ökologische Bilanz in den Fokus. Vor diesem Hintergrund leistet die deutsche Ziegelindustrie mit der neuen Broschüre „Mit Ziegeln das Klima schützen“ einen Beitrag zur klimapolitischen Debatte. Basierend auf [&#8230;]</p>
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<p>Die Diskussion zum Klimaschutz schärft auch den Blick für die Nachhaltigkeit von Baustoffen. Zu Recht, denn für private und öffentliche Bauherren rückt neben anderen Aspekten zunehmend die ökologische Bilanz in den Fokus. </p>



<p>Vor diesem Hintergrund leistet die deutsche Ziegelindustrie mit der neuen Broschüre „Mit Ziegeln das Klima schützen“ einen Beitrag zur klimapolitischen Debatte. Basierend auf den Ergebnissen von mehr als 40 Studien und Forschungsvorhaben fasst die Publikation die Nachhaltigkeitsvorteile von Ziegeln zusammen. </p>



<p>Ziegel gehen im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer, damit sie ihre Funktion als Wandbildner für viele Jahrzehnte erfüllen können. Insofern gehört die Ziegelproduktion zu den energieintensiven Industrien. Gleichwohl sind die deutschen Produktionsstandorte in Bezug auf ihre Klimaverträglichkeit im internationalen Vergleich vorbildlich.&nbsp;</p>



<p>Erste Hersteller haben die Weichen in Richtung Klimaneutralität gestellt. Mit einer Kombination aus klugem Energiemanagement, dem Einsatz Erneuerbarer Energien und der Kompensation durch Klimaschutzprojekte werden vielversprechende Ergebnisse erzielt, die innerhalb der gesamten Baustoffindustrie als Benchmark gelten. </p>



<p>In einem weiteren Pilotprojekt haben Ziegelhersteller gemeinsam mit der TU Wien ein Verfahren zur energiesparenden Ziegeltrocknung entwickelt, mit dem eine CO2-Reduktion um bis zu 70 Prozent erzielt werden kann. </p>



<p>Die politischen Vorgaben sehen eine möglichst treibhausgasneutrale Industrieproduktion bis 2050 in Europa vor. Auf dem Weg dahin versteht sich die Ziegelindustrie als Partner der Politik und investiert kontinuierlich in eigene Forschungsprojekte – von einer möglichen (Teil-)Elektrifizierung des Herstellungsprozesses, über den Einsatz von Wasserstoff als Brennstoff bis hin zu weiteren Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.</p>



<h2>Nachhaltig durch lange Nutzungszeit</h2>



<p>In der Nachhaltigkeitsbewertung punkten massive Ziegelkonstruktionen auf der Langstrecke. Legt man den üblichen rechnerischen Gebäudelebenszyklus von 50 Jahren zugrunde, weisen Häuser aus Leicht- oder Massivbau kaum ökobilanzielle Unterschiede auf. Nimmt man hingegen die realistische <strong>Lebensdauer von 80 bis 100 Jahren als Maßstab</strong>, sieht die Sache anders aus. </p>



<p>Dank ihrer Langlebigkeit und Robustheit in Kombination mit geringem Wartungs- und Instandhaltungsaufwand sind Ziegel anderen Baustoffen in Sachen Nachhaltigkeit – auf lange Sicht gesehen – deutlich überlegen&#8230;</p>



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