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	<title>Architektur Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Architektur Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Punkthaus und Ziegel als Leidenschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 12:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fokus des österreichischen Ablegers des Architekturbüros schneider+schumacher mit Hauptsitz in Frankfurt am Main liegt auf dem Wohnbau. Ein Jahrdutzend nach Gründung zieht der Geschäftsführer des Wiener Büros, Eckehart Loidolt, Bilanz. — FRANZISKA LEEB Kein Wohnbau, sondern der Wettbewerbsgewinn für das 2011 fertiggestellte Forschungs- und Entwicklungszentrum der Firma Fronius im oberösterreichischen Thalheim bewog Till Schneider [&#8230;]</p>
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<p>Der Fokus des österreichischen Ablegers des Architekturbüros schneider+schumacher mit Hauptsitz in Frankfurt am Main liegt auf dem Wohnbau. Ein Jahrdutzend nach Gründung zieht der Geschäftsführer des Wiener Büros, Eckehart Loidolt, Bilanz. <br>— FRANZISKA LEEB</p>



<p>Kein Wohnbau, sondern der Wettbewerbsgewinn für das 2011 fertiggestellte Forschungs- und Entwicklungszentrum der Firma Fronius im oberösterreichischen Thalheim bewog Till Schneider und Michael Schumacher, ein Büro in Wien zu eröffnen. Es bestand zunächst aus Eckehart Loidolt, der s+s Wien von einem Schreibtisch der befreundeten Bauingenieure Bollinger+ Grohmann am Schwedenplatz aus führte. Mittlerweile firmiert das zwölfköpfige Team an der Ecke Gölsdorfgasse/ Franz-Josefs-Kai im ersten Wohnhaus des Architekten Heinrich von Ferstel, einem denkmalgeschützten Ziegelbau im neugotischen Stil aus dem Jahr 1862.</p>



<p><em>Das Büro schneider+schumacher arbeitet in allen Maßstäben und Bauaufgaben auf der ganzen Welt. Die Filiale in Wien ist im Wohnbau sehr erfolgreich. Wie kam es dazu?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Fronius-Firmengebäude in Wels-Thalheim wurde komplett von Frankfurt aus bearbeitet. Wir haben hier bei null begonnen und uns die Aufträge selbst erarbeitet. Der erste wichtige Wettbewerbserfolg war 2011 der Bauträgerwettbewerb „Kostengünstiges Wohnen“ in der Wiener Podhagskygasse.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Diese 2014 fertiggestellte Wohnhausanlage habt ihr fünf Jahre später nach Deutschland sozusagen exportiert.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, wir haben uns damit beim Architekturpreis „Wohnen für Alle: Neues Frankfurt 2019“ des Deutschen Architekturmuseums beworben. Es ging um bezahlbares Wohnen. Aus 131 Projekten wurden zehn Finalisten gewählt, die sich damit für ein Konzeptverfahren auf dem Frankfurter Baugebiet Hilgenfeld qualifiziert haben. Unser Projekt „Max und Moritz“ war eines der Siegerprojekte und wird nun auch gebaut.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Welche Parallelen finden sich darin zur Podhagskygasse?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir befassten uns auch dort mit dem Thema Punkt- oder Kernhaus. Die kompakte Anordnung der Wohnungen um den Erschließungskern ermöglicht hohe Flexibilität bei den Grundrissen, und man kann durch das Variieren mehrerer Grundbausteine Vielfalt erzeugen. </p><p>Französische Fenster sorgen einheitlich für die gute Belichtung aller Räume. Mit „Max und Moritz“ wollten wir eine Alternative zu den in Deutschland sehr verbreiteten Stangen anbieten. Immer nur langgezogene Kisten bauen, das ist nicht die Lösung. Uns interessiert, die Waage zwischen Gestaltung und Ökonomie zu halten.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Ist das Punkthaus generell Euer bevorzugter Typus?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es handelt sich um eine sehr leistungsfähige Typologie, und es ist immer eine Frage der Körnung, ist also auch ein städtebauliches Thema. Oft hat man als Vorgabe, möglichst keine Nordwohnungen zu bauen, das lässt sich über die Stellung der Baukörper gut regulieren, und die Eckwohnungen sind immer nach zwei Seiten orientiert. Wir bringen das Tageslicht von oben in das Stiegenhaus, um freundliche Erschließungsräume zu erhalten.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Bei „Max und Moritz“ war es Euch wichtig, auf ein Wärmedämmverbundsystem zu verzichten. Kommt man darum herum, wenn Leistbarkeit das oberste Ziel ist? Es gilt auch in vielerlei Hinsicht als die einfachste Lösung.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>So ist es, daher wird es als Standard landauf landab gebaut. Wenn alle das Gleiche machen, dann läuft das, wie man in Wien sehen kann. Aber aus ökologischer Sicht kommen andere Fragen auf. Wir haben eine „Abneigungsgruppe Wärmedämmverbundsystem“ im Büro. </p><p>Plakativer Ausgangspunkt war der Brand eines Hauses mit WDVS in Frankfurt – ein Fassadenvollbrand, der für die Feuerwehr sehr schwer zu löschen war. Ich habe die Rauchsäule selbst gesehen. Die Abneigung teilen wir mit vielen anderen. Es ist kein besonders schönes Material und auch nicht schön zu verarbeiten.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Daher befasst Ihr Euch nun mit dem monolithischen Ziegelbau</em>&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Punkthaus-und-Ziegel-als-Leidenschaft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Punkthaus-und-Ziegel-als-Leidenschaft.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Design works: Revitalisierung der Hamburger Office-Ikone Arne Jacobsen Haus startklar – Investitionsvolumen &gt;200 Mio. Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 19:49:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG4]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiges Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wird ein beispielloses Konversionsprojekt im Kontext von Nachhaltigkeit, CO2-Einsparung und ESG-Kriterien – die Revitalisierung des Arne Jacobsen Hauses (AJH) in Hamburg. Unter der Ägide von MATRIX Immobilien entsteht in den nächsten Jahren getreu dem Leitbild „Design works“ aus dem von Arne Jacobsen und Otto Weitling entworfenen Klassiker ein Office-Gebäude, das dem neuesten Stand der [&#8230;]</p>
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<p>Es wird ein beispielloses Konversionsprojekt im Kontext von Nachhaltigkeit, CO2-Einsparung und ESG-Kriterien – die Revitalisierung des Arne Jacobsen Hauses (AJH) in Hamburg. Unter der Ägide von MATRIX Immobilien entsteht in den nächsten Jahren getreu dem Leitbild „Design works“ aus dem von Arne Jacobsen und Otto Weitling entworfenen Klassiker ein Office-Gebäude, das dem neuesten Stand der Technik entspricht und effiziente New-Work-Konzepte in eine zeitlos-schöne Designwelt einbettet.</p>



<p>Nachdem nun der Bauantrag eingereicht und ein Family-Office als Joint-Venture-Investor an Bord geholt wurde, geht das Hamburger Immobilienunternehmen jetzt in die nächste Phase des Projekts mit mehr als 200 Millionen Euro Investitionsvolumen über. Martin E. Schaer, geschäftsführender Gesellschafter von MATRIX Immobilien: „Genialität bewahren, Zukunft schaffen – so werden wir das AJH ins zukünftige New-Work-Zeitalter bringen. Das populäre Gebäude ist zwar in seiner Gestaltung und in seiner Funktion überaus nachhaltig, energetisch gesehen aber aktuell nicht mehr auf dem Stand der Zeit. </p>



<p>Nach der hochkomplexen, mit dem Denkmalschutzamt gemeinsam und behutsam geplanten Revitalisierung ab 2024 werden künftige Mieter hier in den Genuss eines absoluten State-of-the-Art-Konversionsgebäudes kommen.“ Die Hamburger starten jetzt bereits mit der Vermarktung. </p>



<p>Wie alle Werke von Arne Jacobsen, einem der Pioniere des ganzheitlichen Denkens in der Architektur und damit einer der wichtigsten Architekten und Designer des Funktionalismus, zeigt das AJH klar: Design works. In der deutschlandweit bekannten, seit 2012 denkmalgeschützten und rund 40.000 qm umfassenden Office-Ikone in der Hamburger City Nord kann man die Genialität von einer funktionalen, ästhetischen und bis ins Detail durchdachten Gestaltung noch heute erleben. </p>



<p>Martin E. Schaer: „Das AJH kombiniert hohe Flächeneffizienz mit perfekter Funktionalität und einem klaren Design. Es ist in einmaliger Konsequenz und Kompromisslosigkeit auf die Nutzerbedürfnisse ausgerichtet, wird bald jedoch einen noch höheren Nutzwert bieten und dabei heutigen energetischen und dem New-Work-Zeitalter entsprechenden Ansprüchen insbesondere hinsichtlich nachhaltiger Flexibilität gerecht werden. Das AJH wird seine Nutzer auch in 100 Jahren noch glücklich machen.“</p>



<h2>Business „made in Hamburg“ </h2>



<p>Bei der Revitalisierung steht vor allem die Fassade des AJH im Fokus, die aus insgesamt 6.500 Glas- Elementen besteht. Martin E. Schaer: „Wir werden die Fassade vollständig ersetzen – und zwar gegen exakt identisch aussehende, aber energetisch hocheffiziente und maßgeschneiderte Duplikate.“ So bleibt das Antlitz des AJH, dessen Gebäudescheiben und Geschosse vertikal wie auch horizontal zusammengeschaltet werden können, erhalten&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Sanierung-Arne-Jacobsen-Haus-Hamburg.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Sanierung-Arne-Jacobsen-Haus-Hamburg.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Sorge um den Bestand: Zehn Strategien für die Architektur im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&#038;G) vom 2. Dezember 2022 bis 5. März 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 19:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreatives Unterlassen – was zunächst wie ein Widerspruch erscheint, ist angesichts der Klimakrise das eindringliche Plädoyer des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA für einen behutsamen und erhaltenden Umgang mit bestehender Bebauung. Die Ausstellung „Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&#38;G) stellt vom 2. Dezember [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kreatives Unterlassen – was zunächst wie ein Widerspruch erscheint, ist angesichts der Klimakrise das eindringliche Plädoyer des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA für einen behutsamen und erhaltenden Umgang mit bestehender Bebauung. Die Ausstellung „Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) stellt vom 2. Dezember 2022 bis 5. März 2023 Ideen und Lösungsansätze vor.</p>



<p>Architektinnen und Urbanistinnen formulieren ihre Sorge um den Gebäudebestand, fordern Respekt vor gewachsenen sozialen Strukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde. Wie das gelingen kann, zeigen zehn Strategien und zehn Projektbeispiele, die die Arbeitsweise, Haltung und Expertise der beteiligten Architekt*innen widerspiegeln. Zu sehen sind Zeichnungen, Fotografien, Grafiken, Audio- und Videobeiträge und ein dokumentarischer Film. Die begleitende Publikation bietet vertiefende Informationen.</p>



<p>Die zehn Strategien und Projekte plädieren für ein Weiterdenken und achtsames Reparieren von Lebensräumen und Wohnkulturen. Sie zeigen, wie sich neue Perspektiven im urbanen und regionalen Kontext durch vernetzte Ansätze, durch gemeinwohlorientierte Kooperationen und durch Beteiligungskonzepte ergeben. Die Ausstellung zeigt auch Strategien, wie schon für heute zu errichtende Gebäude – den künftigen Bestand – ein zirkulärer Materialeinsatz und eine Offenheit für kommende Anforderungen mitgedacht werden kann.</p>



<h2>22 Millionen Gebäude unterschiedlicher Altersklassen und Funktionen gibt es in Deutschland</h2>



<p>Die Welt ist gebaut, alles ist schon da, so die Ausstellungsmacherinnen. Knapp 22 Millionen Gebäude unterschiedlicher Altersklassen und Funktionen gibt es in Deutschland. Auch wenn diese ungleich zwischen wachsenden und schrumpfenden Regionen verteilt sind und sich in der Güte ihrer Bausubstanz unterscheiden, ist dies eine üppige Baumasse für das Weiterbauen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-39993" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-1024x768.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-300x225.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-600x450.jpg 600w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Foto: Leon Lenk Fotografie</figcaption></figure>



<p>In den zehn Strategien laden die Ausstellungsmacherinnen zum Perspektivwechsel ein, nehmen den Lebensraum von Menschen und gewachsener Architektur als erzählende Kulturschätze ernst und suchen den Ausgleich zwischen sozialen und ökonomischen Interessen. Ihre Bestandsstrategien erfordern nicht nur ein erweitertes Werte- und Selbstverständnis von Architektinnen, sondern auch von zivil-gesellschaftlichen Investorinnen wie Stiftungen oder Genossenschaften mit einem hohen Interesse an langfristigem Bestandserhalt.</p>



<p>Ebenso plädiert die Ausstellung für einfaches Bauen in ökologischer Verantwortung, mit regenerativen Materialien, Naturbaustoffen und Low-Tech-Konzepten, mit flexiblen Grundrissen und Mehrfachnutzungen für sich wandelnde soziale Strukturen, Wohn- und Arbeitsformen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/HAmburg-Ausstellung-Bestand-Museum-fuer-Kunst-Gewerbe.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/HAmburg-Ausstellung-Bestand-Museum-fuer-Kunst-Gewerbe.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>BIM im Architekturstudium: BAK-Strategie zur breiten Umsetzung digitaler Planung in der Hochschulausbildung – 65-seitiger Leitfaden zum Download</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bim-im-architekturstudium-bak-strategie-zur-breiten-umsetzung-digitaler-planung-in-der-hochschulausbildung-65-seitiger-leitfaden-zum-download/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bim-im-architekturstudium-bak-strategie-zur-breiten-umsetzung-digitaler-planung-in-der-hochschulausbildung-65-seitiger-leitfaden-zum-download</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 19:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG4]]></category>
		<category><![CDATA[BIM]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mehrzahl der Studierenden der Architekturstudiengänge aller Fachrichtungen sind digitalen Planungsmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen. An den Hochschulen gibt es jedoch bisher nur vereinzelte Lehrstühle, die diese in ihren Veranstaltungen verankert haben. Von einer systematischen Architekturausbildung in digitaler Planung kann noch nicht die Rede sein. Daher haben sich Professorinnen und Professoren deutscher Hochschulen und Universitäten zusammengetan, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Mehrzahl der Studierenden der Architekturstudiengänge aller Fachrichtungen sind digitalen Planungsmethoden gegenüber sehr aufgeschlossen. An den Hochschulen gibt es jedoch bisher nur vereinzelte Lehrstühle, die diese in ihren Veranstaltungen verankert haben. Von einer systematischen Architekturausbildung in digitaler Planung kann noch nicht die Rede sein. </p>



<p>Daher haben sich Professorinnen und Professoren deutscher Hochschulen und Universitäten zusammengetan, um eine Strategie zu formulieren, wie eine entsprechende zukunftsorientierte Architekturausbildung aussehen kann.</p>



<h2>Best Practice-Beispiele aus den Hochschulen</h2>



<p>Das Ergebnis ist der 65-seitige Leitfaden „Digitale Planung in der Hochschulausbildung“ als vierter Band der Reihe „BIM für Architekten“ der Bundesarchitektenkammer (BAK). In ihm untersuchen die Beteiligten die Herausforderungen und Potentiale digitaler Planungsmethoden und -werkzeuge in der Lehre. Sie beschreiben die notwendigen strukturellen, personellen sowie finanziellen Voraussetzungen und stellen konkrete Formen der Umsetzung im Curriculum vor. </p>



<p>In einem Praxisteil schließlich zeigen sie Best Practice-Beispiele aus den Hochschulen auf, bei denen die Einführung von BIM (Building Information Modeling) in unterschiedlichen Formaten – von regulären Veranstaltungen über Workshops, Projekte, Summer Schools bis hin zu Wettbewerben – gelungen ist. </p>



<p>Der Leitfaden ist ein Ergebnis der BAK-Arbeitsgruppe „Digitale Planung in der Hochschulausbildung“ unter Federführung der Architektenkammer Sachsen-Anhalt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/BIM-im-Architekturstudium-Leitfaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/BIM-im-Architekturstudium-Leitfaden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Allein diskutiert es sich schwer</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/allein-diskutiert-es-sich-schwer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=allein-diskutiert-es-sich-schwer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 16:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft des 1996 gegründeten Architekturbüro Gerner Gerner Plus ist gesichert. Mit vier Partnern holten sich Andreas Gerner und Gerda Maria Gerner Verstärkung. Die nächste Generation verrät ihre Visionen für den Wohnbau. — FRANZISKA LEEB Es war die Zeit des Wiener Architekturwunders, als plötzlich eine Reihe junger Büros die etablierte Szene aufmischte. Sie hatten lustige [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Zukunft des 1996 gegründeten Architekturbüro Gerner Gerner Plus ist gesichert. Mit vier Partnern holten sich Andreas Gerner und Gerda Maria Gerner Verstärkung. Die nächste Generation verrät ihre Visionen für den Wohnbau. <br>— FRANZISKA LEEB</p>



<p>Es war die Zeit des Wiener Architekturwunders, als plötzlich eine Reihe junger Büros die etablierte Szene aufmischte. Sie hatten lustige Namen – und haben sie bis heute – wie AllesWird Gut, Propeller z, Querkraft, Rataplan. Die Namen der Personen verschwanden meist hinter einer kreativen Wortschöpfung – außer bei den Gerners, die zunächst als Gerner/Gerner und bald als gerner°gerner plus (das plus hochgestellt!) firmierten. Das Büro baute viel, wuchs rasch. Die gefestigte Position spiegelt sich in der Schreibweise Gerner Gerner Plus. mit Punkt am Schluss. </p>



<p> Plus – damit war seit jeher gemeint, dass das Gelingen der Arbeit nicht nur an den beiden Chefleuten hängt, sondern am ganzen Team und allen externen Mitwirkenden. Seit kurzem stehen Andreas und Gerda Gerner vier Partner aus der nächsten Architektengeneration zur Seite. Neben dem gebürtigen Belgier Matthias Bresseleers und Sohn Oliver Gerner, die schon 2018 Partner wurden, leiten das rund 40 Mitarbeiter umfassende Team nun auch die aus Bayern stammende Julia Haranza und die Slowenin Urška Vratarič.</p>



<p><em>Wie organisiert sich die nächste Generation?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die Werte sind die gleichen wie in der Gründungsphase des Büros, aber die Methoden sind anders und die Projekte größer geworden. Als in Etappen eingestiegene Partner übernehmen wir einen großen Spielball und versuchen, neue Strukturen zu implementieren. Der Gedanke dahinter war, das Büro auf mehrere Schultern zu stellen, Lebensqualität zu schaffen.</p><cite>Oliver Gerner</cite></blockquote>



<p><em>Es gibt nun drei Chefinnen und drei Chefs. Wer schafft an?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Alle! (lachen)</p><cite>Alle</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ein Vorteil ist, dass wir sechs sehr unterschiedliche Charaktere haben. Wir bemühen uns, demokratisch zu entscheiden – dazu ist es wichtig, gut zu kommunizieren und im Team zu spielen.</p><cite>Urška Vratarič</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir haben den Raum, Neues zu probieren, aber in Andreas und Gerda Gerner einen Mentor und eine Mentorin auf deren Erfahrung wir jederzeit zurückgreifen können.</p><cite>Julia Haranza</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Wort anschaffen ist das falsche. Wie geben zu sechst vor, in welche Richtung es gehen soll. Der Vorteil eines Büros mit vielen Mitarbeitern ist, dass es viele Hirne gibt. Allein diskutiert es sich schwer. Derzeit beschäftigt uns stark, in welche Richtung sich das Büro entwickeln soll.</p><cite>Oliver Gerner</cite></blockquote>



<p><em>Wohin wollt Ihr Euch entwickeln?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Nachhaltigkeitsthema architektonisch und nicht nur in der Bauphysik zu lösen, ist sicher eine Richtung, die wir sehr ernsthaft eingeschlagen haben, zum Beispiel mit den Holzbauten. Ich persönlich möchte das noch viel intensiver verfolgen. Es braucht immer ein Projekt, das dazu Anlass gibt. Julia ist gerade dabei, herauszufinden, welche Potenziale BIM für uns birgt.</p><cite>Matthias Bresseleers</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir starten damit gerade im Wohnbau und wir werden sehen, was wir für uns herausholen können. BIM bietet uns die Möglichkeit, digital aufzunehmen, was tatsächlich verbaut wurde. Da ist die Zusammenarbeit mit den Firmen wichtig, damit man dann tatsächlich einen digitalen Zwilling hat.</p><cite>Julia Haranza</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir sehen das auch als Chance, als Architekten wieder mehr im Zentrum der Entscheidungsfindung zu stehen.</p><cite>Matthias Bresseleers</cite></blockquote>



<p>Ihr habt heuer einen Bauträgerwettbewerb im Wiener Wohnbaum-Programm gewonnen, das ein Ausdruck des politischen Willens ist, verstärkt mit Holz zu bauen. Manche sehen es differenzierter und sehen Holz nicht als die alleinige Lösung. Muss es nicht auch darum gehen, wie lang ein Gebäude hält und wie gut man es adaptieren kann? &#8230;</p>



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		<title>Entdeckung des Orts als integraler Bestandteil des Entwurfs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 18:49:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lina Streeruwitz und Bernd Vlay prägen mit städtebaulichen Leitbildern und Wohnbauten nicht nur das wachsende Wien, sondern sind längst auch außerhalb der Landesgrenzen erfolgreich. Ein Einblick in ihre aktuellen Projekte und die Bedeutung des Genius Loci für ihre Entwürfe in ihrem neuen Büro im Atelierhaus C21 im Wiener Sonnwendviertel.FRANZISKA LEEB Ihr habt beide im akademischen [&#8230;]</p>
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<p>Lina Streeruwitz und Bernd Vlay prägen mit städtebaulichen Leitbildern und Wohnbauten nicht nur das wachsende Wien, sondern sind längst auch außerhalb der Landesgrenzen erfolgreich. Ein Einblick in ihre aktuellen Projekte und die Bedeutung des Genius Loci für ihre Entwürfe in ihrem neuen Büro im Atelierhaus C21 im Wiener Sonnwendviertel.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p><em>Ihr habt beide im akademischen Kontext in Lehre und Forschung gearbeitet, seid international gut vernetzt und habt euch in unterschiedlichen Konstellationen an Wettbewerben beteiligt, ehe ihr mit dem eigenen Büro eine angesehene Position im Wohn- und Städtebau erreichen konntet. Inwiefern hat euch der akademische und internationale Diskurs Selbstvertrauen und Routine für eure aktuellen Realisierungen gegeben?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Diskursive macht nie sicher. Erst recht nicht, sobald man mit Realitäten konfrontiert ist, die viel banaler, härter und pragmatischer sind als die Theorie. Wenn man aber all die Gedanken mit sich herumträgt, entsteht eine Reibung mit der Wirklichkeit. Das ist es, was uns produktiv hält.</p><cite>Lina Streeruwitz</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Enric Miralles hat vor etwa 30 Jahren bei einem Vortrag im HdA Graz die Frage nach seiner Entwurfsmethode damit beantwortet, dass es seine Methode sei, bei jedem Projekt von null zu beginnen. So bleibt man wach und offen.</p><cite>Bernd Vlay</cite></blockquote>



<p><em>Mit eurem Wettbewerbsbeitrag für das städtebauliche Leitbild am Wiener Nordbahnhof-Areal habt ihr 2014 mit dem Konzept der Freien Mitte ein Projekt vorgelegt, das sich über vieles hinwegsetzte, was die Ausschreibung vorgab und habt gewonnen. Wie konnte es gelingen, das Leitbild gut über die Jahre zu bringen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Daran, dass die Freie Mitte überhaupt gebaut wurde, haben die vielen begleitenden Veranstaltungen in der Nordbahnhalle großen Anteil. Die Bauträger der umliegenden Baufelder waren eingebunden, erkannten den Wert dieser großen freien Fläche und konnten deren Stärken auch den Verantwortlichen in der Stadt vermitteln. </p><p>Das Genossenschaftsprojekt HausWirtschaft oder unser nutzungsoffener Loft-Flügel sind Projekte, die sich aus dem Genius Loci der Nordbahnhalle entwickeln konnten.</p><cite>Streeruwitz</cite></blockquote>



<p><em>In vielen Stadtentwicklungsgebieten wird die Geschichte oft negiert. Wäre die Arbeit mit dem, was vorhanden ist oder war, nicht wichtig, um einem Quartier Identität zu geben?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, das ist ein wichtiges Thema. Es ist immer ein Abenteuer, als Archäologen der möglichen Zukunft des Orts den Genius Loci zu entdecken. Es geht nicht darum, den Ort in seiner Erscheinung zu erhalten. Uns interessiert es, in die Tiefen der Lesekunst zu gehen, um zu erkennen, was man aus dem Bestand herausholen kann. Die Entdeckung des Orts ist integraler Bestandteil des Entwurfs und mindestens so spannend wie das Entwerfen selbst.</p><cite>Vlay</cite></blockquote>



<p><em>Mittlerweile lassen sich Politiker gern in der Freie Mitte ablichten. Das tut doch gut, wenn ein Projekt die Akzeptanz findet?</em> &#8230;</p>



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		<title>Kurz gemeldet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 12:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiche Hilfe „zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen [&#8230;]</p>
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<h2>Erfolgreiche Hilfe</h2>



<p>„zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. </p>



<p>In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen aus dem gemeinnützigen Wohnsektor an Betroffene. Finanzierungsbeiträge, Unterstützung bei Übersiedlungen und sozialarbeiterische Betreuung nach Bedarf werden aus Projektmitteln übernommen. Bis April 2022 soll „zuhause ankommen“ 600 Menschen in neue Wohnungen vermitteln.</p>



<h2>Klimaresiliente Quartiersplanung</h2>



<p>Die ÖBB und Stadt Wien verlangten für die Bebauung „Neues Landgut“, Bauplatz D12, basierend auf dem bewährten Vier-Säulen-Modell für gefördertes Wohnen mit den Qualitätskriterien Ökonomie, Soziale Nachhaltigkeit, Architektur und Ökologie eine klimaresiliente Quartiersplanung. Das ÖSW erhielt gemeinsam mit Dietrich Untertrifaller und Plov, Simma Zimmermann Landschaftsarchitektinnen, der RWT plus ZT GmbH sowie der Agentur für Kultur und Urbanität art:phalanx für sein Konzept „B.R.I.O. – Alles auf Schiene“ den Zuschlag. Bis Mitte 2024 entstehen rund 180 Wohnungen in Hybridbauweise, davon die Hälfte Smart- Wohnungen, Gemeinschaftsbereiche sowie 14 Gewerbeflächen.</p>



<h2>Erfolgsrezept Kommunikation</h2>



<p>Mit der Gründung der „Wien-Süd Projektmanagement“ stehen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten erfahrene Teams aus den Bereichen Haustechnik und Facility-Management den Bewohnern tagtäglich zur Seite. Die Dienstleistungen von „Service und Technik“ reichen von Instandhaltung bis zu einem wesentlichen Element: Der Kommunikation mit den Bewohnern. „Direkte und persönliche Kommunikation und eine umfassende Servicierung sind uns ein grundlegendes Anliegen. Vor allem mit den Bewohnern der Wohnhausanlagen in ständigem Austausch zu stehen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, das ist es, was sozialen Wohnbau ausmacht“, ist Wien-Süd-Obmann Andreas Weikhart überzeugt.</p>



<h2>Architektur und Bildung</h2>



<p>Am 10. und 11. Juni finden die Architekturtage, Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Architekturgeschehen und Baukultur, statt, die heuer unter dem Thema „Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum“ stehen. Der Auftakt fand bereits im Juni 2021 statt&#8230;</p>



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		<title>Ausstellung „Mad About Dugnad – Gemeinsam arbeiten, besser bauen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 16:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG3]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter der Überschrift „Mad About Dugnad – Gemeinsam arbeiten, besser bauen“ zeigt das Berliner Aedes Architecture Forum Projekte des norwegischen Architekturbüros Mad. Auch das WoHo ist dabei, ein multifunktionelles Holz-Hochhaus, das in Berlin-Kreuzberg entstehen soll. Allen Projekten gemeinsam ist der Gedanke des „Dugnad“, ein norwegischer Begriff, der für die Kraft der Positivität, der Kreativität und [&#8230;]</p>
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<p>Unter der Überschrift „Mad About Dugnad – Gemeinsam arbeiten, besser bauen“ zeigt das Berliner Aedes Architecture Forum Projekte des norwegischen Architekturbüros Mad. Auch das WoHo ist dabei, ein multifunktionelles Holz-Hochhaus, das in Berlin-Kreuzberg entstehen soll. </p>



<p>Allen Projekten gemeinsam ist der Gedanke des „Dugnad“, ein norwegischer Begriff, der für die Kraft der Positivität, der Kreativität und des Miteinanders steht. Vestre, führender Hersteller von Outdoor-Möbeln für Straßen und Plätze, unterstützt die Ausstellung als Sponsor und stellt einige seiner Möbel für die Ausstattung der Ausstellungsräume zur Verfügung.</p>



<p>Mad arkitekter arbeitet an der Schnittstelle zwischen Menschen und ihrer Umwelt. Mehr als 100 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Disziplinen entwerfen Möbel, Gebäude und Quartiere – immer mit dem Ziel, das Leben zu kultivieren, zu pflegen und zu erhalten. Dabei ist es ihnen in ihrer Verantwortung als Designer wichtig, ihre Arbeit ständig zu hinterfragen. Antrieb ist es, die Komplexität der Welt besser zu verstehen, um so bessere Lösungen für die aktuellen klimatischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden.</p>



<p>„Dugnad“ ist ein Begriff, der in Norwegen für den Zusammenschluss von Menschen zur gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel und ein größeres Gut steht. Die Tradition des „Dugnad“ begann im 14. Jahrhundert, als ländliche Gemeinschaften zusammenkamen, um gemeinsam Bauprojekte zu realisieren. War ein Projekt abgeschlossen, gab es eine Feier mit Festmahl als Belohnung für die geleistete Arbeit. In Norwegen lebt das „Dugnad“-Erbe als eine Form der gegenseitigen Unterstützung in vielen Bereichen der Gesellschaft bis heute fort.</p>



<p>Für Mad ist der „Dugnad“-Geist bei der Planung und Umsetzung seiner Projekte von zentraler Bedeutung. Architekt und Partner Jonny Klokk erklärt: „Wir vertrauen auf Prozesse und Beteiligung durch Zusammenarbeit auf allen Ebenen und wir sind überzeugt, dass wir als Architekten und Individuen eine Verpflichtung haben, an der gemeinsamen ;Dugnad; teilzunehmen, hin zu einer nachhaltigen Zukunft, in der Menschen und Natur gedeihen können.“ Welche Ansätze Mad für Nachhaltigkeit in Architektur und Design verfolgt – beim Neubau ebenso wie bei der baulichen Erneuerung und Revitalisierung, zeigt die Ausstellung an vier Projekten.</p>



<p>Dazu gehört das WoHo Berlin, das schon vor seiner Realisierung große Aufmerksamkeit gefunden hat. 2021 gewann Mad arkitekter mit dem Entwurf eines Hochhauses in Holzbauweise den Wettbewerb für das Projekt Berlin-Kreuzberg&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Aedes-Architecture-Forum-Berlin.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Aedes-Architecture-Forum-Berlin.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Poesie ist notwendig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 20:38:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit den 1990er-Jahren arbeiten Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs und Ernst J. Fuchs zusammen, seit 2000 als the next Enterprise Architects (tnE). Von Anbeginn bis heute geht es ihnen darum, ausgehend von der Analyse eines Ortes, räumliche und soziale Mehrwerte zu schaffen, wie sie im Gespräch darlegen. Etliche ihrer Konzeptionen, insbesondere zum Wohnen, die vor 20 Jahren radikal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit den 1990er-Jahren arbeiten Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs und Ernst J. Fuchs zusammen, seit 2000 als the next Enterprise Architects (tnE). Von Anbeginn bis heute geht es ihnen darum, ausgehend von der Analyse eines Ortes, räumliche und soziale Mehrwerte zu schaffen, wie sie im Gespräch darlegen. Etliche ihrer Konzeptionen, insbesondere zum Wohnen, die vor 20 Jahren radikal und utopisch anmuteten, haben heute in modifizierter Weise Eingang in die gebaute Praxis gefunden.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p><em>Euer Name wir heute zumeist mit Euren spektakulären Bauten im Kulturbereich wie dem Wolkenturm in Grafenegg, jüngst den Salzwelten Salzburg und dem Museum für die Heidi Horten Collection, das im Frühjahr 2022 fertig werden wird, verbunden. Als „Wohnbauarchitekten“ tituliert Euch kaum jemand. Dabei habt Ihr Euch schon als ganz junge Architekten vor mehr als 20 Jahren sehr intensiv mit dem Wohnbau auseinandergesetzt, sehr innovative Konzepte entwickelt und manches davon auch umgesetzt.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir haben scheinbar den Ruf, dass es uns zu minder ist, einen „normalen“ Wohnbau zu planen. Ich weiß aber nicht, woher diese Vorstellung kommt. Es mag daran liegen, dass wir in unserem gebauten Werk vor allem Sonderprojekte vorzuweisen haben. Wir finden, dass jedes Projekt ein Sonderprojekt ist, unabhängig ob ein Wohn- oder Kulturgebäude.</p><cite>Ernst Fuchs</cite></blockquote>



<p><em>Aspekte von Wohnkonzepten, die ihr vor mehr als zwei Jahrzehnten entwickelt habt, sind heute Realität, ich denke da zum Beispiel an das „Wohtel“, eine Mischform aus Wohnhaus und Hotel, wo der individuelle Wohnraum zugunsten eines hohen Anteiles an gemeinschaftlichen Flächen und „Fernräumen“, die im Bedarfsfall zugemietet werden können, reduziert war.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, wir haben damals untersucht, wie sich das Private und das Öffentliche in einem Haus mischen können und wie man selbst dann, wenn man nur eine kleine Wohnung gemietet hat, das ganze Haus als seines wahrnehmen kann, weil es viele Flächen zur Aneignung gibt. Beim experimentellen Wohnprojekt Kempelenpark konnten wir dieses Konzept umsetzen.</p><cite>Ernst Fuchs</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Schon damals war uns eine möglichst bunte Mischung der Bewohner*innen wichtig und das gilt nach wie vor. Es gab und gibt die Tendenz zu sogenannten Themenwohnbauten für bestimmte Zielgruppen, das interessiert uns weniger. Wir denken beim Wohnen generationenübergreifend, weil sich auch so viel mehr Möglichkeiten gegenseitiger Unterstützung ergeben können. </p><p>Ganz wichtig finde ich aber, dass in Stadthäusern das Wohnen noch viel stärker als bis jetzt mit dem Produzieren verbunden wird. Das Konzept der produktiven Stadt halte ich für ein sehr wichtiges. In der Theorie und auch in der Praxis gibt es bereits einiges, was in die richtige Richtung geht, aber in der räumlichen Ausformulierung ist noch sehr viel Luft nach oben.</p><cite>Marie-Therese Harnoncourt</cite></blockquote>



<p><em>2004 habt Ihr bei Eurem Beitrag für den Bauträgerwettbewerb auf dem Areal der Wilhelmskaserne in Wien den Begriff „der poröse Block“ geprägt. Damit war mehr gemeint als bloß Durchgänge im Blockrand.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Unter „poröser Block“ verstehen wir eine Durchlässigkeit in mehrfacher Hinsicht: physisch und programmatisch. Es geht um Gebäude, die vielfältige Nutzungsoptionen bieten und nicht für sich alleine stehen. Ein Haus atmet stets mit dem Umfeld. Daher ist es uns immer wichtig, zu analysieren, was in der Umgebung passiert und wie wir das Neue mit dem Vorhandenen verschränken und Geschichten weitererzählen können. Interaktion ist das Um und Auf. Es gibt eine innere Zirkulation und eine äußere, welche die umgebende Stadt miteinbezieht.</p><cite>Ernst Fuchs</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es geht dabei sowohl darum, die Topografie der Umgebung miteinzubeziehen als auch die Bedürfnisse der bereits ansässigen Bevölkerung. So kann das Neue vom Alten profitieren und umgekehrt.</p><cite>Marie-Therese Harnoncourt</cite></blockquote>



<p><em>Ihr habt in Euren Anfangsjahren sehr experimentelle Wohnbauten in kleinerem Maßstab realisiert, Low-Cost, Low- Tech. Wie haben sie sich bewährt?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/Poesie-ist-notwendig.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/Poesie-ist-notwendig.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Kopf in den Wolken</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/kopf-in-den-wolken/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kopf-in-den-wolken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 20:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rotterdam ist der Spielplatz in den Niederlanden für nationale und internationale Architekten. Bei aller Bauund Design-Euphorie muss die Stadt aber aufpassen, eine bestimmte Bevölkerungsgruppe nicht zu verlieren.THORBEN POLLERHOF Das „Manhattan an der Maas“, wie die Stadt auch genannt wird, ist der wohl interessanteste Platz für moderne Architektur in den Niederlanden. Wer europaweit baut, will auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/kopf-in-den-wolken/">Kopf in den Wolken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
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<p>Rotterdam ist der Spielplatz in den Niederlanden für nationale und internationale Architekten. Bei aller Bauund Design-Euphorie muss die Stadt aber aufpassen, eine bestimmte Bevölkerungsgruppe nicht zu verlieren.<br>THORBEN POLLERHOF</p>



<p>Das „Manhattan an der Maas“, wie die Stadt auch genannt wird, ist der wohl interessanteste Platz für moderne Architektur in den Niederlanden. Wer europaweit baut, will auch hier bauen. Wer von der TU Delft kommt, will seine neu erlernten Fähigkeiten hier unter Beweis stellen. Denn im Gegensatz zur Hauptstadt Amsterdam verfolgt Rotterdam einen anderen Ansatz: neu statt alt, hoch statt flach. </p>



<p>Die Lage an der Maas, die direkt in den Ärmelkanal führt, hilft der Stadt dabei, rasch wieder an Bedeutung zu gewinnen, und der Schicksalsschlag erlaubt eine völlige Neuorientierung. Diese beginnt in den 1980ern revolutionär zu werden, indem man sich dafür entscheidet, vor allem im Zentrum die klassisch niederländische Architektur zu verwerfen und jungen, aufstrebenden Architekten Platz für ihre Prachtbauten zu lassen. Willkommen im Hafen der hohen Häuser. </p>



<p>Michael Gehbauer, WBV-GPA und Obmann des Verein für Wohnbauförderung, ist von den Ideen und der architektonischen Vielfalt begeistert. „Wohnen im Hochhaus ist eine Antwort auf die Knappheit des Bodens und für klimafreundliches Bauen. Es ist beeindruckend, was Rotterdam in kurzer Zeit umsetzt – denn die Themen sind die gleichen wie bei uns: Zu wenig leistbarer Wohnraum, explodierende Grundstückspreise und ressourcenschonender Umgang mit Flächen.“ </p>



<p>Ein aktuelles Beispiel ist das in Bau befindliche CasaNova am Wijnhaven im Maritim-Distrikt. Im neuen Zentrum Rotterdams entsteht dieser 110 Meter hohe Wohnturm. Es ist das zweite Projekt von Barcode Architects in der Umgebung – erst kürzlich ist The Muse, der Wohnturm direkt daneben, fertig geworden. Sie unterscheiden sich in ihrer Architektur grundsätzlich. CasaNova ist ein dreieckiger Turm mit einer Fassade, bei der jede Fliese von Hand bearbeitet wird; The Muse hingegen ein rechteckiger Turm, dessen Betonbalkone versetzt angebracht sind, um der Monotonie zu entgehen. </p>



<p>Beim CasaNova war angedacht, die unteren Geschoße mit großzügigen Balkonen und Terrassen auszustatten. „Der Lichteinfall hat uns allerdings nicht gefallen, also haben wir unten etwas weggenommen und es oben wieder draufgepackt“, sagt Architektin Caro van de Venne. Steht man im achten Stock, blickt man durch ein schräges Fenster auf den Hof. Vor fallenden Küchenresten wird (noch) nicht gewarnt.</p>



<h2>Ausnahmsweise Holz</h2>



<p>Was man im Hinterkopf behalten sollte: In den Niederlanden zu bauen, ist nicht einfach. Denn der Boden trägt in der Regel kein Haus, das höher als zwei Stockwerke ist. Die Lösung: Pfähle, die so weit in die Erde gerammt werden, dass sie eine Bodenschicht erreichen, die standfest genug ist. Je nachdem, wie hoch der Turm ist, können diese Pfähle gut und gerne 60 Meter lang sein. </p>



<p>Ein Gebiet, das dieselbe Entwicklung durchmacht, ist das Lloydkwartier, etwas weiter Richtung Meer. Auf dem Kai des Schiehavens, auf dem früher ein Elektrizitätswerk stand, entsteht gerade eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten. Teile des ehemaligen Werks sind in Büros umgewandelt worden, die Lagerhalle daneben in Wohnungen – die Laderampen gibt es immer noch, sie dienen heute als Balkone. </p>



<p>Das neueste Projekt ist das Sawa, ein Terrassenhaus in Holzbauweise mit 109 Wohneinheiten (50 Miet- und 59 Eigentumswohnungen). Die Pläne stammen aus dem Hause Mei Architekten. Sawa soll neben den freifinanzierten Wohnungen auch „bezahlbaren“ Wohnraum enthalten.</p>



<h2>Wartezeit von 5,5 Jahren</h2>



<p>Das ist nicht selbstverständlich in Rotterdam. Denn der Staat zog sich in den 1990er-Jahren immer weiter aus der Finanzierung des gemeinnützigen Sektors zurück. Die rund 700 gemeinnützigen Wohnungsunternehmen der Niederlande sind also der letzte Anker, um bezahlbaren Wohnraum zu gewährleisten. Das funktioniert nur marginal&#8230;</p>



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