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	<title>Architekten Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Architekten Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Punkthaus und Ziegel als Leidenschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 12:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fokus des österreichischen Ablegers des Architekturbüros schneider+schumacher mit Hauptsitz in Frankfurt am Main liegt auf dem Wohnbau. Ein Jahrdutzend nach Gründung zieht der Geschäftsführer des Wiener Büros, Eckehart Loidolt, Bilanz. — FRANZISKA LEEB Kein Wohnbau, sondern der Wettbewerbsgewinn für das 2011 fertiggestellte Forschungs- und Entwicklungszentrum der Firma Fronius im oberösterreichischen Thalheim bewog Till Schneider [&#8230;]</p>
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<p>Der Fokus des österreichischen Ablegers des Architekturbüros schneider+schumacher mit Hauptsitz in Frankfurt am Main liegt auf dem Wohnbau. Ein Jahrdutzend nach Gründung zieht der Geschäftsführer des Wiener Büros, Eckehart Loidolt, Bilanz. <br>— FRANZISKA LEEB</p>



<p>Kein Wohnbau, sondern der Wettbewerbsgewinn für das 2011 fertiggestellte Forschungs- und Entwicklungszentrum der Firma Fronius im oberösterreichischen Thalheim bewog Till Schneider und Michael Schumacher, ein Büro in Wien zu eröffnen. Es bestand zunächst aus Eckehart Loidolt, der s+s Wien von einem Schreibtisch der befreundeten Bauingenieure Bollinger+ Grohmann am Schwedenplatz aus führte. Mittlerweile firmiert das zwölfköpfige Team an der Ecke Gölsdorfgasse/ Franz-Josefs-Kai im ersten Wohnhaus des Architekten Heinrich von Ferstel, einem denkmalgeschützten Ziegelbau im neugotischen Stil aus dem Jahr 1862.</p>



<p><em>Das Büro schneider+schumacher arbeitet in allen Maßstäben und Bauaufgaben auf der ganzen Welt. Die Filiale in Wien ist im Wohnbau sehr erfolgreich. Wie kam es dazu?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Fronius-Firmengebäude in Wels-Thalheim wurde komplett von Frankfurt aus bearbeitet. Wir haben hier bei null begonnen und uns die Aufträge selbst erarbeitet. Der erste wichtige Wettbewerbserfolg war 2011 der Bauträgerwettbewerb „Kostengünstiges Wohnen“ in der Wiener Podhagskygasse.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Diese 2014 fertiggestellte Wohnhausanlage habt ihr fünf Jahre später nach Deutschland sozusagen exportiert.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, wir haben uns damit beim Architekturpreis „Wohnen für Alle: Neues Frankfurt 2019“ des Deutschen Architekturmuseums beworben. Es ging um bezahlbares Wohnen. Aus 131 Projekten wurden zehn Finalisten gewählt, die sich damit für ein Konzeptverfahren auf dem Frankfurter Baugebiet Hilgenfeld qualifiziert haben. Unser Projekt „Max und Moritz“ war eines der Siegerprojekte und wird nun auch gebaut.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Welche Parallelen finden sich darin zur Podhagskygasse?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir befassten uns auch dort mit dem Thema Punkt- oder Kernhaus. Die kompakte Anordnung der Wohnungen um den Erschließungskern ermöglicht hohe Flexibilität bei den Grundrissen, und man kann durch das Variieren mehrerer Grundbausteine Vielfalt erzeugen. </p><p>Französische Fenster sorgen einheitlich für die gute Belichtung aller Räume. Mit „Max und Moritz“ wollten wir eine Alternative zu den in Deutschland sehr verbreiteten Stangen anbieten. Immer nur langgezogene Kisten bauen, das ist nicht die Lösung. Uns interessiert, die Waage zwischen Gestaltung und Ökonomie zu halten.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Ist das Punkthaus generell Euer bevorzugter Typus?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es handelt sich um eine sehr leistungsfähige Typologie, und es ist immer eine Frage der Körnung, ist also auch ein städtebauliches Thema. Oft hat man als Vorgabe, möglichst keine Nordwohnungen zu bauen, das lässt sich über die Stellung der Baukörper gut regulieren, und die Eckwohnungen sind immer nach zwei Seiten orientiert. Wir bringen das Tageslicht von oben in das Stiegenhaus, um freundliche Erschließungsräume zu erhalten.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Bei „Max und Moritz“ war es Euch wichtig, auf ein Wärmedämmverbundsystem zu verzichten. Kommt man darum herum, wenn Leistbarkeit das oberste Ziel ist? Es gilt auch in vielerlei Hinsicht als die einfachste Lösung.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>So ist es, daher wird es als Standard landauf landab gebaut. Wenn alle das Gleiche machen, dann läuft das, wie man in Wien sehen kann. Aber aus ökologischer Sicht kommen andere Fragen auf. Wir haben eine „Abneigungsgruppe Wärmedämmverbundsystem“ im Büro. </p><p>Plakativer Ausgangspunkt war der Brand eines Hauses mit WDVS in Frankfurt – ein Fassadenvollbrand, der für die Feuerwehr sehr schwer zu löschen war. Ich habe die Rauchsäule selbst gesehen. Die Abneigung teilen wir mit vielen anderen. Es ist kein besonders schönes Material und auch nicht schön zu verarbeiten.</p><cite>Eckehart Loidolt</cite></blockquote>



<p><em>Daher befasst Ihr Euch nun mit dem monolithischen Ziegelbau</em>&#8230;</p>



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		<title>Tipps und Empfehlungen AG 4-2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 11:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zukunftsweisende Transformationen Ökonomische, ökologische und soziale Krisen manifestieren sich nicht nur als Brüche in gesellschaftlichen Entwicklungen, sondern auch als räumliche Phänomene. Das vorliegende Buch untersucht städtische Transformationsprozesse anhand des Konzepts der urbanen Leere: Brachen eröffnen Gestaltungsspielräume in der Stadtentwicklung, da dort Strategien von Planern auf kollektive, selbstorganisierte Taktiken von Stadtbewohnern treffen. Die Autorin analysiert Fallbeispiele [&#8230;]</p>
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<h2>Zukunftsweisende Transformationen</h2>



<p>Ökonomische, ökologische und soziale Krisen manifestieren sich nicht nur als Brüche in gesellschaftlichen Entwicklungen, sondern auch als räumliche Phänomene. Das vorliegende Buch untersucht städtische Transformationsprozesse anhand des Konzepts der urbanen Leere: Brachen eröffnen Gestaltungsspielräume in der Stadtentwicklung, da dort Strategien von Planern auf kollektive, selbstorganisierte Taktiken von Stadtbewohnern treffen. Die Autorin analysiert Fallbeispiele aus Lateinamerika, um Zukunftsperspektiven für raumgestaltende Disziplinen in Europa aufzuzeigen.</p>



<p><strong>„Die urbane Leere. Neue disziplinäre Perspektiven auf Transformationsprozesse in Europa und Lateinamerika“</strong><br>Judith M. Lehner <br>232 Seiten, zahlr. farb. Abb. <br>ISBN 978-3-86859-660-1 <br>35 Euro, Jovis Verlag <br><a href="https://www.jovis.de/de/buecher/urbaner- raum/die-urbane-leere.html">https://www.jovis.de/de/buecher/urbaner- raum/die-urbane-leere.html</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="195" height="318" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Tipps-und-Empfehlungen-WohnenPLUS-AG4-2022-6.jpg" alt="" class="wp-image-40260" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Tipps-und-Empfehlungen-WohnenPLUS-AG4-2022-6.jpg 195w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Tipps-und-Empfehlungen-WohnenPLUS-AG4-2022-6-184x300.jpg 184w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption>Foto: Zsolny Verlag</figcaption></figure>



<h2>Lektüre gegen Angst</h2>



<p>Neoliberale Wirtschaftspolitik betrachtet Angst als mobilisierenden Faktor. Sie schürt Angst vor Altersarmut, sozialem Abstieg und dem bevormundenden Staat. Doch ist es das, was wir angesichts von Pandemie, Krieg und Klimakrise brauchen? Markus Marterbauer und Martin Schürz plädieren für eine Wirtschaftspolitik, die begründeten Ängsten gezielt entgegenwirkt, die Hoffnung weckt und Freiheit schafft. Ein Plädoyer für hohe Mindeststandards in einem besseren Sozialstaat, Löhne, von denen man gut leben kann, und eine Begrenzung des Reichtums. <strong>Angst und Angstmacherei. Für eine Wirtschaftspolitik, die Hoffnung macht</strong> </p>



<p>Markus Marterbauer &amp; Martin Schürz<br>384 Seiten, Hardcover<br>ISBN 978-3-552-07311-1<br>26,80 Euro, Paul Zsolnay Verlag<br><a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/verlage/zsolnay">https://www.hanser-literaturverlage.de/verlage/zsolnay</a></p>



<h2>Film über Karl Schwanzer</h2>



<p>Einen Film über jemand zu machen, der schon lange nicht mehr lebt – ist eine Sache. Einen Film über jemand zu machen, der, sobald man den Film sieht, lebt – das ist besonders. Regisseur Max Gruber gelang dies mit dem Kinofilm „Er flog voraus“ von – ein Film über Architekt Karl Schwanzer (1918 – 1975). Blitzlichter aus der knapp 30-jährigen Schaffenszeit wechseln ab mit Zeitzeugen wie dem sehr amüsanten Architektenpaar Diether und Andrea Hoppe – oder Wolf D. Prix, Heinz Neumann, Laurids Ortner und Boris Podrecca. Da wird nichts geschönt, da gibt’s auch negative Seiten von dem geliebten und gefürchteten Architekten Schwanzer, die schonungslos beleuchtet werden.</p>



<p>Schwanzer plante mehr als 600 Werke, darunter das Museum Belvedere 21 in Wien oder das Philips-Haus am Wienerberg&#8230;</p>



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		<title>Strukturbefragung der Bundesarchitektenkammer (BAK): HOAI, Auftragslage, Zahlungsmoral von Bund und Länder, Arbeitsklima, Nachhaltigkeit, BIM…. Wie ist die Lage des Berufsstands?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/strukturbefragung-der-bundesarchitektenkammer-bak-hoai-auftragslage-zahlungsmoral-von-bund-und-laender-arbeitsklima-nachhaltigkeit-bim-wie-ist-die-lage-des-berufsstands/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=strukturbefragung-der-bundesarchitektenkammer-bak-hoai-auftragslage-zahlungsmoral-von-bund-und-laender-arbeitsklima-nachhaltigkeit-bim-wie-ist-die-lage-des-berufsstands</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 18:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG4]]></category>
		<category><![CDATA[BIM]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeoptimierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle zwei Jahre führen die Bundesarchitektenkammer (BAK) und die 16 Architektenkammern der Länder eine bundesweite Befragung zur beruflichen Situation der Kammermitglieder und zur wirtschaftlichen Lage der Büros durch. Befragt werden Angestellte und Beamte ebenso wie Selbstständige. Die Zahlen der Befragung 2022 zeigen den &#8211; trotz Coronakrise &#8211; wirtschaftlich guten Zustand der Branche im Berichtsjahr 2021. [&#8230;]</p>
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<p>Alle zwei Jahre führen die Bundesarchitektenkammer (BAK) und die 16 Architektenkammern der Länder eine bundesweite Befragung zur beruflichen Situation der Kammermitglieder und zur wirtschaftlichen Lage der Büros durch. Befragt werden Angestellte und Beamte ebenso wie Selbstständige. Die Zahlen der Befragung 2022 zeigen den &#8211; trotz Coronakrise &#8211; wirtschaftlich guten Zustand der Branche im Berichtsjahr 2021.</p>



<p>Aus der Befragung lassen sich wichtige Trends ablesen: Bei den angestellten Kammermitgliedern zeigt sich, unabhängig davon, ob sie in Architekturbüros, der Strukturbefragung gewerblichen Wirtschaft oder im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, eine Zunahme des Bruttojahresgehaltes um 5 bis 8 Prozent im Vergleich zu 2019. Dabei fällt sowohl das Gehaltsniveau als auch sein Anstieg in Architekturbüros geringer aus als im öffentlichen Sektor und in der gewerblichen Wirtschaft. </p>



<p>Teilzeittätigkeit ist auf dem Vormarsch; insbesondere steigt bei den Angestellten der Anteil teilzeittätiger Männer. 65 Prozent der Beschäftigten leisten regelmäßig Überstunden von im Schnitt 5,4 Stunden pro Woche (Vollzeittätige) bzw. 3,8 Stunden (Teilzeittätige). Dies stellt einen überraschend deutlichen, vermutlich Corona-bedingten Rückgang im Vergleich zu 2019 dar. Anders als noch 2012 oder 2014 werden Überstunden mittlerweile bei 71 Prozent der Befragten durch Freizeit oder zusätzliche Vergütung kompensiert. </p>



<p>Die wirtschaftlich stabile Lage während der Coronakrise spiegelt sich auch bei den selbstständigen Kammermitgliedern wider: Bei Betrachtung des Honorarumsatzes pro Kopf sowie des Büroüberschusses je Inhaber wurden 2021 unabhängig von der Bürogröße Höchstwerte erreicht. Jedoch besteht steigende Skepsis bezüglich zukünftiger Geschäfte: 33 Prozent der Büroinhaberinnen und Büroinhaber gaben im Frühsommer 2022 an, in den kommenden 12 Monaten mit einem Rückgang der Auftragslage zu rechnen, während nur 22 Prozent von einer Zunahme ausgehen.</p>



<h2>Stundensätze in Höhe von 90 Euro je Stunde für Partner/Inhaber </h2>



<p>Die befragten Inhaberinnen und Inhaber haben 2021 durchschnittlich 57 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Honoraren erzielt, die nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) festgelegt wurden. Der durchschnittliche Umsatzanteil aus nach HOAI abgerechneten Honoraren liegt umso höher, je größer das Büro ist. In Büros mit 10 und mehr Beschäftigten liegt der entsprechende Anteil bei 74 Prozent. </p>



<p>Kleinere Büros nehmen demgegenüber häufiger Honorarabrechnungen nach geleisteten Stunden oder auf Basis einer Zeitschätzung vor. Gegenüber ihren Auftraggebern rechneten die Befragten 2021 Stundensätze in Höhe von 90 Euro je Stunde für Partner/Inhaber ab (Median), was unter den Werten vergleichbarer Freiberufler liegt. Dieses Ergebnis verdeutlicht die Dringlichkeit des gemeinsamen Engagements von BAK, Bundesingenieurkammer (BingK) und des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. (AHO) für eine Anhebung der HOAITafelwerte auf eine marktgerechte Höhe. </p>



<p>Im Rahmen der Novellierung der HOAI hat das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bereits ein Gutachten beauftragt zur Ermittlung angemessener Tafelwerte&#8230;</p>



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		<item>
		<title>Steinmetz auf Umwegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem ehemaligen Industriegebäude in Wien, in dem viele Architekten wie in einem Bienenstock versammelt sind, findet man auch das Wiener Büro von Architekt Juri Troy. — PETER REISCHER Wenn man Ihre Website studiert, kann man eine eindeutige Formensprache in der Architektur erkennen: Klare Volumina, präzise geschnittene Öffnungen, glatte Flächen – kommt das aus Ihrer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem ehemaligen Industriegebäude in Wien, in dem viele Architekten wie in einem Bienenstock versammelt sind, findet man auch das Wiener Büro von Architekt Juri Troy. <br>— PETER REISCHER</p>



<p><em>Wenn man Ihre Website studiert, kann man eine eindeutige Formensprache in der Architektur erkennen: Klare Volumina, präzise geschnittene Öffnungen, glatte Flächen – kommt das aus Ihrer Steinmetzausbildung?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ich glaube schon, nachgedacht habe ich darüber schon öfters. Die Arbeit mit dem Stein, auch mit Ton, Plastilin und Gips hat mich schon sehr geprägt. Damit erzeugt man natürlich ein gewisses Verständnis von Volumen und Raum.</p><cite>Juri Troy</cite></blockquote>



<p><em>Neben dem Stein ist aber ein scheinbares Lieblingsmaterial in der Architektur für Sie das Holz. Was sagen Sie – Bezug nehmend auf den Kontrast Holz und Stein – zu dem Begriff Hassliebe?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Am Anfang kam ich eher aus dem mineralischen Bereich, eigentlich zufällig habe ich mein erstes Holzhaus gebaut und schnell gemerkt, welche immensen Vorteile das Holz mit sich bringt und so habe ich meine Liebe zu diesem Material entdeckt. Im Prozess der Bearbeitung sind beide gar nicht so unterschiedlich. Handwerklich benötigen sie dieselbe Präzision und Liebe.</p></blockquote>



<p><em>Welches sind die Vorteile von Holz beim Bauen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Holz ist ein Baustoff, der konstruktiv wie auch wärmetechnisch verwendet werden kann. Außerdem ist es ein Material, das CO2 speichert und damit eine Strategie bietet, mit der man heutzutage noch mit gutem Gewissen bauen kann.</p></blockquote>



<p><em>Wie wichtig ist Ihnen der Kontext bei Ihrer Architektur?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Sehr wichtig, ich schaue mir jedes Grundstück, Witterung, Sonneneinstrahlung vorher genau an.</p></blockquote>



<p><em>Kann es auch passieren, dass Sie sagen: Da baue ich nicht!</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, kann auch passieren. Die Frage ist ja immer, wie gehen wir mit dem Kontext, mit dem Bestand um. Heute ist ja in vielen Gemeinden die Herangehensweise so: „Es muss zu dem passen, was schon da ist.“ Zu 90 Prozent ist das aber Schrott. Da muss ein anderer Standpunkt her, da muss man gegensteuern.</p></blockquote>



<p><em>Bedeutet Kontext in diesem Zusammenhang auch Kriterien wie Klimaveränderung, Nachhaltigkeit, allgemeine Krisen miteinzubeziehen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Auf jeden Fall. In allen Diskussionen – egal, ob Hochschule oder Büro – die wir führen, sind das wesentliche Kriterien. Bestand, Hanglage, Erdbewegungen, Versiegelung, Energiebedarf beim Bau und beim Betrieb und die Frage: Muss man überhaupt bauen?</p></blockquote>



<p><em>Warum bauen Sie dann Einfamilienhäuser? Ist doch eigentlich ein No-Go für jeden verantwortungsvollen Architekten?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Steinmetz-auf-Umwegen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Steinmetz-auf-Umwegen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Den Gebäuden einen Auftritt bereiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geprägt von den Kindheitseindrücken in der Natur der schottischen Highlands und der Auseinandersetzung mit den Bedingungen einer Wüstenlandschaft hat der Landschaftsarchitekt Kieran Fraser auch für die Verletzlichkeit des Grüns im Dschungel der Großstadt ein feines Sensorium.FRANZISKA LEEB In komplexen Zusammenhängen zu arbeiten, hat Kieran Fraser früh gelernt. Landschaftsarchitekt zu werden, war für den gebürtigen Schotten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Geprägt von den Kindheitseindrücken in der Natur der schottischen Highlands und der Auseinandersetzung mit den Bedingungen einer Wüstenlandschaft hat der Landschaftsarchitekt Kieran Fraser auch für die Verletzlichkeit des Grüns im Dschungel der Großstadt ein feines Sensorium.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>In komplexen Zusammenhängen zu arbeiten, hat Kieran Fraser früh gelernt. Landschaftsarchitekt zu werden, war für den gebürtigen Schotten das Selbstverständlichste auf der Welt, ohne zunächst eine Vorstellung zu haben, welche Vielfalt an Fragestellungen damit verbunden ist. Nach dem Landschaftsdesign- Studium bei Prof. Mario Terzic an der Universität für Angewandte Kunst in Wien übersiedelte er 2009 nach Ägypten, wo er die Chance bekam, seine Diplomarbeit umzusetzen. </p>



<p>Ibrahim Abouleish, Träger des Alternativen Nobelpreises, engagierte ihn im Rahmen der Initiative Sekem als Creative Landscape Director für ein Projekt zur Erschließung von Neuland zwecks Entwicklung einer nachhaltigen Stadt in der Wüste Sinai. Die ägyptische Revolution brachte das Projekt zum Erliegen und den jungen Landschaftsarchitekten zurück nach Österreich, wo mit der Einbettung des Shoppingcenters G3 in Gerasdorf und seinen enormen Verkehrs- und Parkplatzflächen in eine neu gestaltete Landschaft gleich ein neues Großprojekt auf ihn wartete. Seit 2014 betreibt er sein Büro Kieran Fraser Landscape Design in einem Gassenlokal in der Wiener Reindorfgasse mit derzeit sechs Mitarbeitern.</p>



<p><em>Wie prägend war die Zeit in Ägypten?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ich habe gelernt, dass es darum geht, wie man an einen Ort herangeht und wie wesentlich es ist, verschiedene Komponenten und Akteure zu orchestrieren. Die Dinge können sehr komplex werden.</p><cite>Kieran Fraser</cite></blockquote>



<p><em>Begrünung gilt heute als Zaubermittel zur Anpassung an den Klimawandel. Wo liegen hier die größten Herausforderungen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es überlagern sich im Freiraum so viele Nutzungen, dass es nicht einfach ist, alles unterzubringen. Grün ist immer verletzlich und ich möchte es nur planen, wenn es eine Überlebenschance hat. Die erste Frage ist immer, worauf bauen wir auf? Solange wir Boden darunter haben, fühle ich mich wohl und da pflanzen wir, was das Zeug hält. Ein Baum ist für mich wesentlich attraktiver als eine grüne Fassade. Aber im Boden zu sein, gelingt im urbanen Raum immer seltener. Wir kämpfen um jeden Zentimeter Aufbau. Wir haben Baufelder, die komplett unterbaut sind.</p><cite>Kieran Fraser</cite></blockquote>



<p><em>Deshalb weicht man zusehends auf die vertikalen Flächen aus.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, wobei ich hier ein Missverständnis orte. Es gibt zwei Arten von grünen Gebäuden: Jene, die per se aus ökologischer Sicht grün sind, und jene, zu deren Nachhaltigkeit Begrünungen zusätzlich beitragen. Oft geht es aber darum, ein Gebäude, das aus ökologischer Sicht eigentlich ein Dinosaurier ist, mit Pflanzen einen grünen Anstrich zu geben. Das ist nicht ganz verkehrt, aber Selbstläufer ist das keiner. </p><p>Das sind oft Intensivstationen für Pflanzen mit einem hohen Energie- und Pflegeaufwand, was ich nicht immer für sinnvoll halte. Zu dem kommt hier an den Schnittstellen zu Architektur, Statik, Bauphysik, Haustechnik und Brandschutz einiges zusammen, was die Planung mühsam macht. Freude macht mir das nur dann, wenn die Begrünung integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts ist und aus Gebäude und Pflanzen eine stimmige Einheit entsteht. </p><p>Wie z. B. bei uns im Hof der Veitschi: Der wächst aus einem kleinen Loch in der Erde raus und begrünt die ganze Hausmauer ohne Seile, Schienen und all das Zeug. Was wir am liebsten haben, ist eine bodengebundene Begrünung, sofern die Fassade es zulässt. Aber natürlich kann man auch anders kühlende Effekte, Verschattung und eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Wichtig ist auch, was nach innen entsteht. Die Schönheit der Pflanze, die Farbe, die Textur, der Duft – man kann viel machen, aber das erfordert auch echte Expertise und die ist in Sachen Fassadenbegrünung trotz vieler Akteure sehr dünn.</p><cite>Kieran Fraser</cite></blockquote>



<p><em>Im Wohnbau ist der Kostenrahmen oft eng. Was ist wichtig, damit das populäre Thema „Urban Gardening“ nicht nur ein Schlagwort bleibt?</em> &#8230;</p>



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		<title>Die Haftung von Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern für Dritte und Embargos &#8211; Ein Aufsatz von: Simon Parviz, Partner bei Baker Tilly</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 20:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG121]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Architekten bzw. Ingenieure für das Verhalten Dritter haften, welches häufig schwierig in Planungen antizipiert und damit nicht eingepreist werden kann. Dritte können hier verschiedene Personenkreise sein: So kommt eine Haftung für andere Baubeteiligte in Betracht, insbesondere aufgrund von vernachlässigten Koordinations- und Überwachungspflichten des Architekten bzw. des Ingenieurs. [&#8230;]</p>
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<p>Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Architekten bzw. Ingenieure für das Verhalten Dritter haften, welches häufig schwierig in Planungen antizipiert und damit nicht eingepreist werden kann. Dritte können hier verschiedene Personenkreise sein: So kommt eine Haftung für andere Baubeteiligte in Betracht, insbesondere aufgrund von vernachlässigten Koordinations- und Überwachungspflichten des Architekten bzw. des Ingenieurs. </p>



<p>Es kann aber auch durch Embargos bzw. Sanktionen zu mittelbaren Eingriffen durch den Staat, die EU oder andere supranationale Institutionen als Drittem in das Bauvorhaben während der Planungs- oder Ausführungsphase kommen. In diesem Zusammenhang sollen Fragen zur Haftung des Bauplaners und eine mögliche Haftung des Bauunternehmers näher beleuchtet werden.</p>



<h2>I. Dritthaftung des Bauplaners</h2>



<ol><li>Pflichtenprogramm des Bauplaners im Hinblick auf Dritte Das vertragstypische Pflichtenprogramm des Bauplaners ergibt sich aus § 650p BGB. Danach muss die Leistung erbracht werden, die nach dem jeweiligen Stand der Planung und Ausführung des Bauwerks oder der Außenanlage erforderlich ist, um die zwischen den Parteien vereinbarten Planungs- und Überwachungsziele zu erreichen. Die konkrete Ausgestaltung dieser Pflichten resultiert aus dem mit dem Bauherrn geschlossenen Architekten- bzw. Ingenieurvertrag. <br><br>Zu betonen ist, dass der Bauplaner nicht das mangelfreie Werk an sich schuldet, sondern eine fachgerechte und genehmigungsfähige Planung, auf deren Grundlage ein mangelfreies Werk entstehen kann.1 Sofern Dritte am Bauvorhaben beteiligt werden, was in der Praxis den Regelfall darstellt, müssen diese während der Ausführung ihrer Gewerke von dem Architekten koordiniert und überwacht werden. Maßstäbe der Koordinierungs- und Überwachungspflichten sind nicht starr, sondern steigen linear mit der Fehlerträchtigkeit einzelner Arbeiten oder Bauabschnitte. So muss der Planer typische Gefahrenquellen und kritische Bauabschnitte kontrollieren.</li><li>Vertragliche Dritthaftung Die vertragliche Haftung des Bauplaners ist dann einschlägig, wenn vertragliche Pflichten verletzt werden. Dies richtet sich nach § 650q BGB, der auf die Vorschriften des Werkvertragsrechts verweist. Demnach ist entscheidend, ob das erbrachte Werk, also die Planung des Bauwerks, mangelhaft ist. Bedient sich der Bauplaner Dritter zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten, kann das Verschulden des Dritten über § 278 BGB dem Bauplaner zugerechnet werden, was grundsätzlich zu dessen Haftung führen kann. <br><br>Nicht selten bedürfen Planungen punktuell spezifischer Kenntnisse, wofür sog. Fachplaner eingeschaltet werden, die beispielsweise statische Berechnungen vornehmen oder die Wahrung von örtlich divergierender Brandschutzverordnungen sicherstellen. Sofern die Planungen des Fachplaners fehlerhaft sind und der Bauplaner dies erkennen kann, haftet er für die fehlerhafte Planung des Fachplaners über § 278 BGB.</li><li>Haftung des Bauplaners für vom Bauherrn eingeschaltete Dritte Jenseits der dargestellten Haftung für Erfüllungsgehilfen i.S.d. § 278 BGB kommen im Architekten- und Ingenieurrecht weitere Konstellationen in Betracht, die zu einer Dritthaftung führen können, ohne dass der Bauplaner die haftungsverursachenden Dritten überhaupt zu ihrer Tätigkeit veranlasst. Solche Konstellationen können sich daraus ergeben, dass Dritte nicht vom Bauplaner, sondern vom Bauherrn selbst eingeschaltet werden&#8230;</li></ol>



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		<title>Schlicht, sparsam und schön</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 21:20:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiges Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie nachhaltig Gebäude sind, bemisst sich auch daran, wie lang sie bestehen. Am Linzer Bindermichl gelang es der WAG dank eines klugen Sanierungskonzeptes von Architekt Franz Riepl, einen ihrer Wohnblöcke aus den 1940er-Jahren für heutige Wohnbedürfnisse zu rüsten – inklusive dem Erhalt der üppigen Grünflächen.FRANZISKA LEEB Bindermichl, Hummelhof, Keferfeld, Spallerhof: Die Ortsbezeichnungen erinnern noch daran, [&#8230;]</p>
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<p>Wie nachhaltig Gebäude sind, bemisst sich auch daran, wie lang sie bestehen. Am Linzer Bindermichl gelang es der WAG dank eines klugen Sanierungskonzeptes von Architekt Franz Riepl, einen ihrer Wohnblöcke aus den 1940er-Jahren für heutige Wohnbedürfnisse zu rüsten – inklusive dem Erhalt der üppigen Grünflächen.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Bindermichl, Hummelhof, Keferfeld, Spallerhof: Die Ortsbezeichnungen erinnern noch daran, dass die Gebiete, über die sich heute ein Geflecht an Siedlungsbauten erstreckt, einst landwirtschaftlich geprägt waren. Die Bezeichnung „Bindermichl“ leitet sich vom Namen eines bäuerlichen Anwesens ab, das der Bindergeselle Michael Traunfellner 1806 erwarb und auch die nachfolgenden Besitzer des Hofes behielten diesen Namen. Der Anschluss Österreichs an Deutschland und die Ansiedlung von Schwerindustrie der „Reichswerke Hermann Göring“ in Linz veränderte das ländliche Gebiet radikal. </p>



<p>Die Bewohner der Ortschaften St. Peter und Zizlau wurden abgesiedelt, Häuser und Höfe mussten den Industrieanlagen und den neuen Arbeiter-Großsiedlungen der eigens dafür gegründeten Wohnungsaktiengesellschaft der Reichswerke „Hermann Göring“ weichen. Aus ihr ging die heutige WAG hervor, die 1955 als „Wohnungsaktiengesellschaft Linz“ im 100-prozentigen Eigentum der Republik Österreich neu gegründet und 2004 privatisiert wurde. Immer noch ist sie am Bindermichl, dem Kerngebiet ihrer Tätigkeit, ansässig. In zwei Jahren wird sie allerdings aus den zu klein gewordenen Büroräumlichkeiten in das neue, von Marte.Marte Architekten geplante Dienstleistungszentrum im Stadtteil Oed umziehen.</p>



<h2>Zeitreise im Wohnungsbau</h2>



<p>Ein Besuch am Bindermichl ist eine Zeitreise in das 20. Jahrhundert. Da sind zum einen die „Hitlerbauten“ wie sie in Linz noch immer genannt werden. Sie waren den Arbeitern und Angestellten der Reichswerke vorbehalten. Geplant hat sie Herbert Rimpl, Chefarchitekt der Hermann-Göring-Werke in Salzgitter und Linz, der 1944 in den Stab von Hitlers Lieblingsarchitekten und Rüstungsminister Albert Speer berufen wurde (und nach dem Krieg seine Karriere ungehindert fortsetzen konnte).</p>



<p>Zum Bau wurden Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt. Die Wohnblocks mit im Schnitt 65 Quadratmeter großen, familientauglichen Wohnungen – etwas kleiner jene für die Arbeiter, größer die Angestelltenwohnungen – wurden um große Höfe organisiert. Dazu gesellen sich die Bauten aus der Nachkriegszeit im typischen Stil der 1950er- und 1960er- Jahre wie das Einkaufszentrum am Bindermichl oder die Pfarrkirche St. Michael von Voest-Architekt Friedrich Reischl, der zuvor im Baubüro der Göring-Werke tätig war. </p>



<p>Ein typischer, nicht uncharmanter 1980er-Jahre-Bau ist der Anbau, mit dem die WAG ihre Firmenzentrale am Mörikeweg erweiterte. Denkt man sich die vielen an den Straßenrändern parkenden Autos weg, gibt der Bindermichl eine Reihe an für diese Jahrzehnte authentischen Filmkulissen ab&#8230;</p>



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		<item>
		<title>Stop Building?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 21:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiges Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Architektin Sabine Erber wünscht sich ein nachhaltiges, sozial ausgeglichenes Leben für alle Menschen – und plädiert dabei für Low-Tech. Ein naiver Traum oder eine realistische Vision?PETER REISCHER Ihr Wunsch scheitert doch eindeutig an der Ignoranz und Unbelehrbarkeit (Klimawandel) der Menschen. Ich setze mich beruflich stark für nachhaltiges Bauen ein, da spielt auch der Benutzer eine [&#8230;]</p>
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<p>Architektin Sabine Erber wünscht sich ein nachhaltiges, sozial ausgeglichenes Leben für alle Menschen – und plädiert dabei für Low-Tech. Ein naiver Traum oder eine realistische Vision?<br>PETER REISCHER</p>



<p><em>Ihr Wunsch scheitert doch eindeutig an der Ignoranz und Unbelehrbarkeit (Klimawandel) der Menschen.</em></p>



<p>Ich setze mich beruflich stark für nachhaltiges Bauen ein, da spielt auch der Benutzer eine große Rolle. Ich möchte, dass die Menschen einen gewissen Komfort haben und auch gesund bleiben. Wir versuchen Leuchtturmprojekte (in Schulen z.B.) umzusetzen, mit Verwendung vernünftiger, regionaler Materialien in der Architektur und hoffen, dass die Kinder zu Hause ihren Eltern erzählen, wie toll das ist und dass man nicht mit kochend heißen Heizkörpern im Wohnzimmer leben muss.</p>



<p><em>Ein richtig und effizient funktionierendes Passivhaus mit allen seinen Parametern ist eine kleine Wissenschaft. Wie kann das in der Zukunft funktionieren?</em></p>



<p>Der Widerstand gegen das Passivhaus kommt von den Menschen, die es geschafft haben, erfolgreich zu sagen, „beim Passivhaus darf man nicht lüften“ – und das nur, um das gesamte System zu verunglimpfen. Das Einfamilien-Passivhaus funktioniert ziemlich problemlos. Beim Mehrfamilien-Passivhaus kann es Probleme geben, wenn sozial schwache Schichten den Strom für die Lüftung ausschalten, weil sie ihn selber bezahlen müssen.</p>



<p><em>Ist das ein Informationsproblem?</em></p>



<p>Nein, es ist sogar ein Desinformationsproblem. Es gibt seit 20 Jahren Kampagnen, um so ein einfaches System (wie das Passivhaus) zu verhindern. Die kommen aus der Bauindustrie und von Dämmgegnern.</p>



<p><em>Sie versuchen, in Ihren Projekten Technik und bedienintensive Teile zu verringern?</em></p>



<p>Mein Ansatz ist Low-Tech. Da fängt man natürlich bei der Architektur an, man baut so wie früher, damit die Hülle schon viel kann. Keine Ganzglasfassade nach Süden oder Westen. Das Passivhaus hat eine so gut gedämmte Hülle, dass ich innen theoretisch mit Kerzen heizen kann. Die Technik für das ganze Haus passt in einen Kühlschrank.</p>



<p><em>Aber es ist Technik und die braucht Strom. Was ist, wenn der in den Medien momentan prognostizierte Blackout kommt? &#8230;</em></p>



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		<title>Wohnbau ist eigentlich Social Design</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wohnbau-ist-eigentlich-social-design/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wohnbau-ist-eigentlich-social-design</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:26:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der neuen WohnenPlus-Serie bitten wir Architekturbüros zum Gespräch über den Wohnbau. Den Anfang machen BWM Architekten aus Wien. Ein Gespräch mit Markus Kaplan, Alexandra Stage und Gerhard Girsch.FRANZISKA LEEB Von der Neugestaltung des Volkskundemuseums in Graz über das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bis hin zum Besucherzentrum in der Staatsoper, von schicken Boutiquen und Gaststätten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der neuen WohnenPlus-Serie bitten wir Architekturbüros zum Gespräch über den Wohnbau. Den Anfang machen BWM Architekten aus Wien. Ein Gespräch mit Markus Kaplan, Alexandra Stage und Gerhard Girsch.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Von der Neugestaltung des Volkskundemuseums in Graz über das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bis hin zum Besucherzentrum in der Staatsoper, von schicken Boutiquen und Gaststätten bis hin zu Hotels jeder Kategorie: Bekannt wurde das 2004 gegründete, von Erich Bernard, Daniela Walten, Johann Moser und Markus Kaplan geführte Büro BWM Architekten vor allem für seine Raumkreationen für die „schönen Dinge des Lebens“. Im mittlerweile 70-köpfigen Team etablierte sich aber auch eine Crew, die sich mit Leidenschaft dem Wohnbau widmet, wo es naturgemäß um elementarere Fragen geht.</p>



<p><em>Der Wohnbau nimmt zusehends einen höheren Stellenwert im Portfolio von BWM ein. Wie kam das?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Begonnen haben wir in der Innenstadtverdichtung, haben Dachgeschoßausbauten realisiert, in Schutzzonen gearbeitet. Aber es war uns immer ein persönliches Anliegen, auch im geförderten Wohnbau zu arbeiten. Vor über zehn Jahren haben wir den städtebaulichen Wettbewerb für das Areal des Preyer’schen Kinderspitals gewonnen. Daraus resultierte unser erster geförderter Wohnbau.</p><cite>Markus Kaplan</cite></blockquote>



<p><em>Wie beurteilen Sie das im geförderten Wiener Wohnbau nun bereits seit einem Vierteljahrhundert etablierte Instrument der Bauträgerwettbewerbe?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Einerseits glauben wir an die Grundidee und ihre Qualität. Wir nehmen gern daran teil – aus Liebe zum Thema, weil wir uns weiterentwickeln und unseren Beitrag leisten wollen. Andererseits sind die Bauträgerwettbewerbe ein enormer Aufwand. In den letzten haben wir 2.200 Arbeitsstunden investiert. Wenn das oft zehn Teams pro Bauplatz tun und ebenso die Bauträger selbst sowie die verschiedenen Fachplaner ihren Teil beitragen, ist das ein volkswirtschaftlicher Wahnsinn.</p><cite>Markus Kaplan</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Gut fand ich das Vorgehen beim Bauträgerwettbewerb für das Quartier „Am Seebogen“ in der Seestadt Aspern, den wir 2017 gewonnen haben. Die erste Phase war der Städtebau. Wir haben den Blockrand des Masterplans aufgelöst und die Kuben gegeneinander verschoben, sodass Durchgänge und Plätze sowie mehr über Eck belichtete Wohnungen entstehen. Wir haben in der 2. Phase auch nochmal 650 Stunden aufgewendet, oder wir haben für beide Phasen gemeinsam 1300 Stunden gebraucht.</p><cite>Alexandra Stage</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Oft sticht ein interessantes soziales Programm die Architektur aus. Es wäre gut, in einer ersten Stufe zu klären, für welche Nutzergruppen man plant und was man diesen anbieten möchte und erst in einer zweiten Stufe das Projekt architektonisch näher auszuarbeiten.</p><cite>Gerhard Girsch</cite></blockquote>



<p><em>Wie verändert sich die Architekten-Rolle im Wohnbau?</em> &#8230;</p>



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		<title>Höhere Produktivität beim Bauen durch Paradigmenwechsel – das fängt beim Architekten und Planer an – mit einem integrierten Designansatz</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/hoehere-produktivitaet-beim-bauen-durch-paradigmenwechsel-das-faengt-beim-architekten-und-planer-an-mit-einem-integrierten-designansatz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hoehere-produktivitaet-beim-bauen-durch-paradigmenwechsel-das-faengt-beim-architekten-und-planer-an-mit-einem-integrierten-designansatz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 16:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG15]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundlage für jede Innovation ist heutzutage einerseits eine Industrie, die zu lange in einem alten Paradigma feststeckt, und andererseits die Entwicklung einer Technologie, die dieses Muster infrage stellt. Die Nemetschek Group ist davon überzeugt, dass es an der Zeit für einen Paradigmenwechsel in der Bauindustrie ist. Die Bauindustrie ist die weltweit größte Branche. Dennoch hat [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Grundlage für jede Innovation ist heutzutage einerseits eine Industrie, die zu lange in einem alten Paradigma feststeckt, und andererseits die Entwicklung einer Technologie, die dieses Muster infrage stellt. Die Nemetschek Group ist davon überzeugt, dass es an der Zeit für einen Paradigmenwechsel in der Bauindustrie ist.</p>



<p>Die Bauindustrie ist die weltweit größte Branche. Dennoch hat sich die Produktivität in den vergangenen zwei Jahrzehnten jährlich um lediglich ein Prozent gesteigert, ist also quasi stagniert. Aber befinden wir uns nicht im Zeitalter des digitalen Wandels? Einem Zeitalter, in dem alles möglich erscheint und andere Branchen wie das Transportwesen, die verarbeitende Industrie oder sogar die Landwirtschaft ihre Produktivität vervielfachen? Warum macht sich das nicht auch in der Bauindustrie bemerkbar? </p>



<p>Prozesse müssen gelegentlich in Frage gestellt werden. Dann werden alte Paradigmen über Bord geworfen, um einen Ansatz grundlegend zu ändern. iPhone, SpaceX-Wiederverwendungsraketen oder etwas so Revolutionäres wie internationale Geldtransfers, ohne tatsächlich Bargeld über die Grenzen zu schicken, sind nur einige Beispiele. Welcher Prozess ist es in der Bauindustrie, der auf den Prüfstand gestellt werden sollte?</p>



<h2>Gebäude werden immer komplexer</h2>



<p>Derzeit entstehen beeindruckende, kreative, charakteristische Gebäude auf der ganzen Welt. Die meisten davon aber werden später als geplant fertiggestellt oder die Kosten explodieren. „Gebäude werden immer komplexer, und involvieren zahlreiche Berufssparten. </p>



<p>Bei fast jedem Bauprojekt wird sehr viel Zeit für die Koordination zwischen Architekten, Statikern und MEP-Ingenieuren, Energieexperten und anderen aufgewendet“, sagt Viktor Várkonyi, Chief Division Officer der Planning &amp; Design Division und Vorstandsmitglied der Nemetschek Group. „Wenn ein Architekt 30 Prozent seiner Zeit für Koordination aufwendet, ist das zu viel. Es ist eindeutig an der Zeit, die Branche herauszufordern und einen Paradigmenwechsel anzustoßen“. </p>



<p>Betrachtet man die Entwicklung der letzten 30 Jahre, wird die Richtung deutlich. In den späten 90er Jahren kooperierte die Branche, indem sie Dateien gemeinsam nutzte und austauschte. Dann begannen die verschiedenen Disziplinen, an derselben Datei oder demselben Datensatz zu arbeiten, indem sie einzelne Elemente oder Elementgruppen reservierten und austauschten. Und auch heute noch arbeiten die Designprofis in Silos.</p>



<h2>Bildung von Teams zur Verbesserung von Arbeitsabläufen</h2>



<p>„Die Industrie muss zu einem integrierten Designansatz übergehen. Dabei geht es nicht um den Verlust der eigenen Datenhoheit, sondern um die Bildung von Teams zur Verbesserung von Arbeitsabläufen und Ergebnissen“, erklärt Viktor Várkonyi&#8230;</p>



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